Rasen vertikutieren Vertikutieren - für einen gesunden Rasen - Oftmals hört man, dass man den Rasen vertikutieren sollte, damit er wieder prächtig wächst und gut atmen kann. Doch oft wird auch das Vertikutieren mit dem Lüften des Rasens verwechselt.
Fakt ist: Das Vertikutieren des Rasens ist sehr empfehlenswert und effektiv, sowohl auf kleinen und großen wie auch auf jungen und alten Rasenflächen. Das Lüften des Rasens hingegen ist nicht unbedingt notwenig.
Rasen Vertikutieren Beim Vertikutieren wird mittels einer Harke oder eines Elektro-
bzw. Benzinmotors der weit verbreitete Moosfilz aus dem Rasen gerissen und Wurzeln so zerstört, dass kein neues Moos wachsen kann. Die mit Motor betriebenen Geräte arbeiten mit Krallen und Wiederhacken, die das Moos direkt aus dem Rasen herausreisen und auffangen. Der Rasen direkt wird dabei nur wenig beschädigt und vor allem abgestorbenes Gras gleich mit entfernt. Durch das Vertikutieren kann sich der Rasen wieder besser ausbreiten und gesund wachsen. Ein handbetriebenes Vertikutiergerät kann man bereits für unter 40 Euro im Baumarkt kaufen. Größere Geräte kann man bei guten Baustoffhändlern oder im Baumarkt kostengünstig ausleihen. Ausleihen ist dahingehend besser, da man nur ein bis zwei Mal im Jahr vertikutiert. Es empfiehlt sich im Frühling (April) und im Herbst (Anfang bis Mitte Oktober). Weitere Informationen zum Vertikutierer.
Rasen Lüften Oftmals mit dem Vertikutieren verwechselt ist das Lüften des Rasens ein vollkommen anderer und vor allem aufwendigerer Prozess. Beim Lüften werden durch eine Maschine oder per Hand viele kleine Löscher in den Boden gerammt. Diese werden nachher mit Sand gefüllt und dienen dazu, dass Wasser besser abfließen und versickern kann. Man setzt diese Methode daher nur bei Rasen mit Staunässe ein. Eine gute Alternative dazu ist das breit streuen von feinkörnigem Sand über dem Rasen. Der Sand gelang durch Regen an die Erdoberfläche und wird dann von Regenwürmern untergraben, was im Grunde den gleichen Effekt hat.
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