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Rasen Wiese -
Die richtige Pflege für den Rasen
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RasenfilzUnter Rasenfilz versteht man eine dicht verwobene Schicht von nicht verrotteten Pflanzenfasern. Diese befinden sich zwischen dem Gras und dem Boden. Wenn sich diese Schicht zersetzt, dann stellt sie eine wichtige Ernährung für den Boden dar. Zersetzt sich der Rasenfilz jedoch nicht schnell genug, dann entsteht eine undurchlässige Rasenschicht, die sowohl von Luft, Wasser als auch von Düngemitteln nicht mehr durchdrungen werden kann.
Je dicker der Rasenfilz, umso größer und behandlungsbedürftiger das Problem. Nicht immer wird der Rasenfilz vom Laien richtig diagnostiziert. Oftmals handelt es sich bei hartnäckigen Pflanzenfaserschichten aus dem Rasen nicht um Rasenfilz, sondern lediglich die Folgen falschen Mähens, Düngens oder aber falscher Bewässerung.
Zunächst einmal ist jeder Rasen von einer bestimmten Schicht Rasenfilz bedeckt, die für den Rasen nützlich ist, sofern sie regelmäßig ersetzt wird. Erst bei einer Dicke von 1 – 1,5 cm Rasenfilz ist eine Entfernung dieser Pflanzenfasern erforderlich.
Der Rasenfilz kann beim Mähen große Probleme bereiten, da ein Kahlschnitt möglich ist oder das Mähen durch Einsinken der Räder in den Rasen erschwert wird. Weitaus problematischer ist aber die Tatsache, dass der Rasen durch starken Rasenfilz anfälliger für Erkrankungen wird und Schädlinge hier dann auch ein leichtes Spiel haben. Auch die Wirksamkeit von Düngern, Insektiziden und Fungiziden wird deutlich verringert, da diese den Rasenfilz oftmals nicht mehr durchdringen können.
Dem Rasenfilz kann durch regelmäßiges und richtiges Vertikutieren entgegengewirkt werden. Starker Rasenfilz kann nur durch wiederholtes Vertikutieren bekämpft werden. Die Bearbeitung mit einem Aerifizierer, der im Fachhandel ausgeliehen werden kann, entfernt Erdstücke aus dem Rasen und lockert diesen. Diese Maßnahme sollte im Frühjahr vor dem Beginn des stärkeren Rasenwuchses angewendet werden.
Rasenfilz entsteht übrigens, entgegen gängiger Meinungen, nicht durch liegen gelassenes Schnittgut nach dem Mähen, sondern durch Wurzeln und Rhizome, die mit großen Mengen zersetzungsresistenter Bestandteilen eine filzartig Verbindung eingehen und so eine dichte Schicht von Pflanzenbestandteilen zwischen den Grashalmen bilden.
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