Die häufigsten Rasenkrankheiten

Des Deutschen liebstes Kind ist neben dem Auto sicher auch der Rasen, der das eigene Grundstück ziert oder zumindest zieren soll.

Doch ist der Rasen leider auch für sehr viele Krankheiten anfällig, gegen die man teilweise sogar völlig machtlos.

Häufige Rasenkrankheiten:
Besonders häufig kommt z. B. der Schneeschimmel vor. Er tritt hauptsächlich versteckt unter einer Schneedecke auf und meist zwischen Oktober und März. Meist sind dabei die Stängel und der Stängelgrund befallen.

Gleiche Teile werden auch bei der Dollarfleckenkrankheit befallen, die meist in den

Sommermonaten auftritt. Auch diese Rasenkrankheit findet man relativ häufig vor, besonders begünstigt wird sie jedoch durch extrem feuchte Witterung.

Eine eher seltene Rasenkrankheit ist der so genannte Echte Mehltau, der aber eigentlich keine großen Probleme machen sollte.

Die Schwarzbeinigkeit dagegen kommt schon etwas häufiger vor,
allerdings auch nicht allzu oft. Vor allem wird sie begünstigt durch Mulchschnitt und leichte Böden.

Der Braunrost an Gräsern dagegen ist schon wieder recht oft zu finden. Vor allen Dingen tritt er zwischen Juli und August auf, verursacht durch die Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht, die oft recht groß sind.

Ähnliche Rasenkrankheiten sind der Rost, der Schwarzrost und der Gelbrost, die allerdings alle recht selten vorkommen sollten.

Immer häufiger dagegen findet man die Rotspitzigkeit vor, die durch eine zu feuchte Witterung verursacht wird, häufig aber auch durch Stickstoffmangel. Vorbeugen kann man ihr mit entsprechender Düngung und einem Abtrocknen lassen des Rasens, nach dem bewässern.

Der Stängel sowie der Stängelgrund werden auch beim Wurzelbrand befallen. Dieser tritt meist zwischen dem Frühling und dem Herbst auf und ist insbesondere bei hoher Feuchtigkeit zu finden.

Der graue Schneeschimmel tritt wie der normale Schneeschimmel auch, häufig unter dem Schnee zwischen Oktober und März auf. Die Blätter werden bei einem Fall regelrecht morsch, wenn man dies denn so bezeichnen will.

Die Hexenringe breiten sich dagegen über das gesamte Jahr verteilt aus.

Ebenfalls findet man die Stängelgrundfäule vor. Allerdings nur dann, wenn extrem lange eine besonders hohe Feuchtigkeit im Rasen vorhanden war. Auch hier werden hauptsächlich Stängel und Stängelgrund befallen.

Bei der Blattfleckenkrankheit, werden hauptsächlich die Blätter, in selteneren Fällen auch die Wurzeln und Stängel beeinträchtigt. Auch diese Rasenkrankheit wird mit zu hoher Feuchtigkeit in Verbindung gebracht.

Generell kann man also an diesen Beispielen sehen, dass man seinem Rasen nichts Gutes tut, wenn man ihn zu sehr mit Wasser verwöhnt, da ja die meisten Rasenkrankheiten durch zu hohe Feuchtigkeit entstehen. Deshalb sollte man sich mit dem Wässern lieber etwas zurückhalten und dem Rasen auch immer die Chance lassen, einmal gründlich zu trocknen, bevor das nächste Mal gegossen wird.