Grundlagen der Rasenpflege

RasenmähenRasenpflege - Hilfreiche Tipps wie Sie Ihren Rasen wieder Fit für den Sommer machen. Dazu gehören Vertikutieren, Kalken, Moos und Unkraut entfernen, Mähen und natürlich das Düngen. Erfahren Sie hier mehr...

Den Rasen pflegen!

Sieht Ihr Rasen auch so aus? Dann ist es Zeit für eine gründliche Rasenpflege. Zwischen dem Rasen hat sich im Herbst und Winter viel Moos gebildet und auch Unkraut macht sich breit. Um dieses aufzuhalten und vorzubeugen, sollte man bei der

Rasenpflege schrittweise vorgehen und den Rasen, welcher oftmals sehr beschädigt ist, immer eine Ruhephase gönnen, da man sonst mehr Schaden anrichten kann, als man dem Rasen gutes tut.


1. Schritt - Das Vertikutieren
 Rasenpflege
Zu Beginn wird der Rasen gut von Moos und Unkraut befreit. Dazu nimmt man einen Vertikutierer oder einen Rechen und vertikutiert durch das rechen des Rasens. Gründlichkeit ist hier besonders wichtig. So erhält man einige Schubkarren Moos und abgestorbenes Gras, welches entsorgt werden sollte. Wie man beim Vertikutieren genau vor geht erfahren Sie hier: Rasen vertikutieren.

2. Schritt - Das Kalken

Kalk reguliert den pH-Wert des Bodens, sodass Moos, welches sauren Boden bevorzugt, am Wachstum gehindert wird und der Rasen bei optimalen Kalken Moosfrei bleibt. Daher so schnell als möglich direkt nach dem Vertikutieren den Rasen kalken. Den Kalk für den Rasen gibt es in jedem Gartencenter. Das Kalken sollte bis spätestens Ende März durchgeführt werden.

Nachdem Kalken lässt man dem Rasen eine Pause um sich zu erholen, da das Lüften des Rasens durch die Vertikutierung Spuren hinterlassen hat. Durch das feucht warme Wetter beginnt der Rasen verstärkt zu wachsen. Hat sich der Kalk aufgelöst und sich der Rasen erholt? Dann ist es Zeit für den nächsten Schritt, dem Düngen.

3. Schritt - Das

Düngen

Den Rasen zu Düngen ist besonders bei einem geschwächten Rasen wichtig. Der Dünger versorgt den Boden mit Nährstoffen, die auf den Rasen abgestimmt sind. Vorteilhaft sind Langezeit-Rasendünger. Ein geringer Eisenanteil im Dünger verhindert zusätzlich das Ausbreiten von Moos. Gedüngt wird nur nach Vorgabe auf der Düngerverpackung und bei regnerischem Wetter. Der Dünger wird oftmals in Wasser gegeben und der Rasen damit gegossen. Der notwendige Regen transportiert die Nährstoffe in den Boden. Regnet es nicht, kann es vorkommen, dass es zu Verbrennungen der Rasenfläche kommt.

Rasenpflege im Garten4. Schritt - Rasen mähen

Hat der Rasen frisches Grün ausgetrieben, kann er gemäht werden. Zu Beginn jedoch nur gering, sodass er nicht zu sehr beansprucht wird. Im Laufe des Frühlings beginnt der Rasen sehr stark zu wachsen, da das Wetter und der Dünger dies sehr unterstützt. Nun kann wieder normal mit dem Benzinrasenmäher oder Elektrorasenmäher gemäht werden.

Besondere Tipps für besondere Bedürfnisse

Wenn Sie nur eine sehr kleine Rasenfläche auf Ihrem Grundstück haben, die eigentlich im Nu zu mähen wäre, wären da nicht vorher immer die Benzinbeschaffung oder das Hervorkramen des Kabels für den Garten, könnten Sie sich die Pflege Ihres Rasens mit einem

simplen Schritt erleichtern: Sie kehren einfach zum guten alten Handrasenmäher zurück, der immer und ohne irgendwelche Vorbereitungen zur Hand ist und einen Rasen bis zu einer Größe von 200 qm ohne übergebührliche Anstrengung Ihrerseits schafft. Damit haben Sie noch andere Vorteile: Sie werden ein wenig fitter, hören und verursachen keinen Lärm beim Rasenmähen und sorgen für ein gutes Gartengewissen, weil Sie eben nicht zu den Gartenbesitzern gehören, die auch noch auf dem kleinen Stück Natur vor der Haustür Schadstoffe in die Luft blasen. So ein kleiner Rasenmäher macht doch nun wirklich nicht viel aus? Rund ein Zehntel des Smogs im Sommer wird durch Gartengeräte verursacht!

gepflegter RasenWenn Ihr Grundstück bzw. die darauf befindliche Rasenfläche eine stattliche Größe hat, werden Sie dagegen weder mit einem Handrasenmäher noch mit einem ganz normalen Benzinrasenmäher oder Elektrorasenmäher so richtig glücklich werden. Denn ein Rasen wird um so schöner, und um so gleichmäßiger, je öfter er gemäht wird. Die traumhaft grünen, ebenen Rasenflächen, die es mancherorts zu bewundern gibt, werden in der Hauptsaison sicherlich zwei Mal in der Woche gemäht, und dabei wird immer nur ganz wenig abgeschnitten. Das macht eigentlich nur dann Spaß, wenn Sie ein leistungsfähiges Gerät Ihr eigen nennen, das Sie bei dieser Arbeit wirklich unterstützt: Einen Rasentraktor, der auch eine große Rasenfläche ohne große Geräuschbelästigung und in Windeseile abmähen kann.

Falls Sie mit dem Mähen Ihres Rasens an sich gut zurechtkommen, aber nie wissen, wo Sie das Schnittgut lassen sollen, gibt es auch das richtige Gerät für Sie: Einen Rasenmäher mit Mulchfunktion, der die abgeschnittenen Halme klitzeklein häckselt. So können sie direkt auf den Rasen ausgeworfen werden und werden sich dort kurz über lang mit ihrer düngenden und bodenverbessernden Wirkung positiv bemerkbar machen.

Und wenn Sie mit diesem ganzen Artikel nichts anfangen können, weil Sie weder Zeit und Lust zum Mähen haben und ganz bestimmt nicht zum Vertikutieren oder Unkraut jäten, dann sollten Sie einfach umdenken: Machen Sie aus Ihrem Rasen eine Blumenwiese, bei Auswahl der richtigen Saatmischung braucht die Wiese fast keine Pflege.

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