R wie Rittersporn

Der Rittersporn steht stellvertretend für die Glossar-Einträge mit “R” und für alle Pflanzen mit besonders großen Blüten, die sich wunderbar dazu eignen, zu richtigen kleinen Highlights in unseren Gärten heranzuwachsen.

Der Rittersporn hat seine Repräsentanz durch seine ausdauernde Wuchsform verdient, und weil die langlebigen Stauden zu solch stattlichen Blumen heranwachsen, die mit ihren imposanten Blütenkerzen wirklich ihresgleichen suchen. Rittersporn braucht einen recht humus- und nährstoffreichen Boden, wenn dieser einigermaßen feucht gehalten wird, zeigt sich der Rittersporn ansonsten pflegeleicht. Wenn er in der vollen Sonne steht, gibt er sich häufig so blühwillig, dass er seine weißen oder blauen bis violetten Blüten gleich zweimal im Jahr zeigt (dann muss er aber nach der Blüte im Frühsommer zurückgeschnitten werden). Rittersporn kann je nach Sorte jede Höhe zwischen 0,5 und 1,8 Metern erreichen, er blüht ab Juni und bis in den September.

Auffallend große Blüten in einiger Höhe über dem Boden schenken uns auch die Gladiolen und die Sonnenblumen, beides hohe Blütengewächse, die ein wenig in Vergessenheit geraten sind und viel zu selten unsere Hausgärten zieren. Außerdem gibt es dann noch mehrere Sorten von Lilien und Dahlien, die überraschend große Blütenköpfe entwickeln, Hortensien mit ihren ballförmigen oder tellerförmigen riesigen Blütendolden, und den Schmetterlingsflieder und viele andere Pflanzen mit langen Rispenblüten.

Aber die Kategorie “R” umfasst natürlich nicht nur den Rittersporn, sondern auch Radieschen, Ranunkeln, Rauhblatt-Astern, alles zum eigenen Anbau von Reispflanzen, eine Erklärung der Resistenz bei Pflanzen und Beiträge zu Rettich, Rhabarber, Rhizomsperren, Rindenbalsam, Ringelblumen, Rosmarin, Rose und Rotbuche, zum Beispiel. Noch mehr Ideen? Mailen Sie uns!
Rosmarin geerntetIm Reigen fachgerechter Pflegemaßnahmen gilt der Schnitt von Rosmarin als Dreh- und Angelpunkt. Die mediterrane Kräuter-, Heil- und Duftpflanze gedeiht als Halbstrauch, sodass ein gelungener Ernte-, Form- und Erhaltungsschnitt eine umsichtige Handhabung voraussetzt. Darüber hinaus darf überschüssiges Schnittgut nicht ungenutzt verloren gehen. Wie Sie Rosmarin schneiden und richtig trocknen, lesen Sie hier.
reis-anbauReis wird hauptsächlich als Nassreis angebaut, dabei ist er eigentlich gar keine Wasserpflanze. Durch Jahrtausende lange Zucht und natürliche Selektion hat er sich an die Überflutung der Felder angepasst.
RitterspornEin umfangreicher Steckbrief über den Rittersporn.
RingelblumeEin umfangreicher Steckbrief über die Ringelblume.
RhabarberEin umfangreicher Steckbrief über die Rhabarberpflanze.
Eine Rhizomsperre wird immer dann eingesetzt, wenn man bei einer Pflanze das unkontrollierte Wurzelwachstum verhindert will. Die Rhizomsperre wird deshalb auch als sogenannte Wurzelsperre bezeichnet.