T wie Trompetenbaum

Die Kategorie “T” unseres Glossars wird durch den Trompetenbaum repräsentiert, und damit auch durch die Engelstrompete, die bei uns ebenfalls häufig Trompetenbaum genannt wird.

Beide stehen für eine Gruppe von Pflanzen, die wegen ihrer Schönheit auf jeden Fall im Hausgarten ihren Platz haben, aber dennoch mit etwas Vorsicht zu genießen sind. Oder besser und ganz deutlich gesagt: Sie gehören zu einer Gruppe von Pflanzen, die gar nicht zu genießen sind, sie sind nämlich mehr oder weniger giftig. Wenn Sie einen Garten anlegen, der häufig von Kindern und Haustieren genutzt wird, sollten Sie sich also immer als Erstes nach dem toxischen Potenzial eines Neuzuganges erkundigen.

Dann steht dem Kauf eines Trompetenbaumes der Gattung Catalpa meist nichts mehr im Weg. Diese außerordentlich dekorativen Bäume werden bei uns meist als Catalpa bignonioides angeboten, die aus Südostamerika stammen. Wenn sie wie dort einen feuchten und nährstoffreichen Boden geboten bekommen, erfreuen sie uns im späten Frühjahr mit zahlreichen Blüten und den Rest der Sommersaison mit großen, leuchtend grünen Blättern. Der Catalpa-Trompetenbaum enthält in allen Teilen leicht toxische Substanzen, vor allem Glykoside namens Catalpin und Catalposid, aber in den meisten Ratgebern ist zu lesen, dass Sie sich erst dann einer Gefahr aussetzen, wenn Sie die Catalpa zu Ihrem neuen Grundnahrungsmittel erklären.

Unser zweiter Trompetenbaum, die Engelstrompete oder Brugmansia, kann nur in Regionen ohne längeren Bodenfrost bei uns im Freien überwintern, sie wird jedoch wegen ihrer auffällig großen, kelchförmigen Blüten auch gerne im Kübel kultiviert. Sie ist jedoch wirklich gefährlich, in jedem Pflanzenteil sind giftige und ernst zu nehmende Alkaloide, von ihr werden 15 bis 20 Samen bereits als tödliche Dosis für Kinder angesehen.

Weitere Glossar-Einträge unter “T” behandeln Tannen und Teak Gartenmöbel, Tulpen und Thymian und viele andere Stichworte, und mit Ihrer Anregung (E-Mail an uns) werden es sicher noch viel mehr werden.
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