Nistkästen und Nisthilfen für Vogelarten

Wildvögel aller Art benötigen die Unterstützung von Tier -und Naturfreunden und Wald -und Gartenbesitzern. Mit Nisthilfen kann man zahlreichen Vögeln die Vermehrung deutlich vereinfachen. Durch den Nistkasten müssen diese Vögel keine eigenen Nester bauen, sondern kommen mit weniger Material aus, welches man auch bereitstellen kann. Die Nistkästen schützen die Vögel vor Feinden und stehen je nach Material, ob Holz oder Holzbeton, für ein gutes Klima im Nistkasten.

Welche Vögel sind auf unsere Hilfe angewiesen? Fragt sich, welche sind es nicht? Mit Nistkästen kann man, jeweils auf die Art abgestimmt, unter anderem Meisen, Spatzen, Amseln, Kleibern, Schwalben, Spechte, Sperlinge und Stare unterstützen, aber auch Käuze, Eulen und Turmfalken. Unterstützung brauchen aber auch Säugetiere wie der Igel mit der Igelkuppel oder die Fledermaus mit einem Fledermauskasten, sowie Insekten, für die es spezielle Insektenkästen gibt.
Rotkehlchen erfreuen nicht nur mit ihrer leuchtenden Brustfärbung und ihrem Gesang, sie sind im Garten auch ausgesprochen nützlich und halten schädliche Insekten im Schach. Wer die Rotkehlchen im Grünen durch zusätzliche Fütterung und einen geeigneten Nistkasten begrüßt, gewinnt also effektive Helfer.
Blaumeisen suchen schon ab Februar geeignete Nistplätze. Sie beginnen relativ zeitig mit dem Nestbau, meist im März oder spätestens im April. Die Vögel nehmen gern die Nistkästen an, die überall für sie aufgehängt werden. Zwar könnten sie auch in natürlichen Baumhöhlen brüten, aber da gibt es viel Konkurrenz. Wie kann man sie als Hobbygärtner unterstützen?
Nistkästen sind eine willkommene Unterstützung für unsere heimischen Vögel, finden sie in der Natur doch immer weniger Möglichkeiten, ein sicheres Nest zu bauen. Auf was es beim Aufhängen eines Nistkastens ankommt und welche Bedeutung die Himmelsrichtung dabei hat, steht hier.
Die Zeiten, in denen Vögel ihre Nistplätze problemlos in Hecken oder totem Holz finden konnten, sind lange vorbei. Das gilt insbesondere für Höhlenbrüter wie dem Specht. Wer ihm deshalb etwas Gutes tun will, baut ihm einen Nistkasten. Wie das geht, steht hier.
Früher hielt man den Gartenrotschwanz für die Sommervariante des Rotkehlchens. Heute kennen viele Menschen den farbenprächtigen Vogel gar nicht mehr. Das liegt daran, dass er in unseren Gärten kaum mehr anzutreffen ist. Um die dringend erforderliche Hilfe für den Vogel anzukurbeln, wurde der Gartenrotschwanz zum "Vogel des Jahres 2011" gewählt.
Amseln leisten uns im Garten gerne GesellschaftGarten ein Rascheln im Laub oder ein wunderschöner Vogelgesang zu hören ist, dann handelt es sich in den meisten Fällen um eine Amsel. Während der Vogel früher scheu und zurückgezogen in Wäldern lebte, hat er sich immer mehr an die Nähe zu Häusern gewöhnt und nistet sogar dort.
Klassischer Nistkasten wie ihn Stare mögenDie einheimischen Vogelarten, darunter auch der Star, werden in ihrem Lebensraum immer mehr verdrängt. Durch die hohe Infrastruktur und immer weniger Nistmöglichkeiten ist es für Stare nicht einfach, ihre Jungen zu versorgen. Hier kann ein Nistkasten helfen, der sich anhand der Anleitung einfach selber bauen lässt.