Die Goldfruchtpalme trägt die botanische Bezeichnung Chrysalidocarpus lutescens und ist eine in den hiesigen Breitengraden sehr verbreitete Zimmerpflanze. Diese ist auch als Fiederpalme bekannt und wegen ihrer dekorativen Eigenschaften sehr beliebt. Allerdings bestehen Zweifel bezüglich der Giftigkeit der Pflanze, die dadurch vor allem für Katzen und Kinder gefährlich sein könnte. Auch beim Standort und der Verletzungsgefahr sind einige
wichtige Faktoren zu beachten.

Giftigkeit

Es hält sich bisher hartnäckig das Gerücht, dass die Chrysalidocarpus lutescens für Haustiere und vor allem für Miezekatzen giftig ist. Der Grund dafür kann das exotische Erscheinungsbild der ursprünglich aus Madagaskar stammenden Palme sein.
  • Ist nicht giftig für Katzen
  • Es besteht auch keine Vergiftungsgefahr für andere Haustiere
  • Bisher sind ebenfalls keine Vergiftungserscheinungen bei Menschen bekannt
  • Bei der Informationszentrale gegen Vergiftungen als vermutlich ungiftig geführt

Verletzungsgefahr

Areca palme - Dypsis lutescens - GoldfruchtpalmeDie Chrysalidocarpus lutescens bildet lange und feine Wedel aus, welche vor allem von Katzen gerne angenagt werden. Allerdings wird dadurch der optische Eindruck der Palme negativ beeinflusst. Zwar kommt es bei einem Kontakt zu keinen giftigen Folgeerscheinungen bei Haustieren, jedoch besteht die Gefahr von Verletzungen. Deshalb sollten insbesondere Hauskatzen am Verzehr der Palmwedel dauerhaft gehindert werden, da diese sehr neugierig sind und sich schnell verschlucken können. Dieser Umstand kann im Anschluss zu Problemen im Katzenmagen führen. Zwar
lassen viele Hauskatzen die Palme in der Regel unbeachtet, aber es gibt auch Ausnahmen. Deshalb können Tierhalter generell nicht komplett ausschließen, dass sich die eigene Katze nicht an den Zimmerpflanzen zu schaffen macht, aus diesem Grund sollte immer Vorsicht angebracht sein.
  • Blätter sind nicht bekömmlich
  • Wedel sind außerdem extrem scharfkantig
  • Können zu schmerzhaften Schnitt- und Stichverletzungen führen
  • Vor allem die Speiseröhre und der Verdauungstrakt sind gefährdet
  • Sammeln sich im Magen der Katze zu dicklichen Knäulen an
  • Tier versucht diese durch Erbrechen loszuwerden
  • Wenn möglich, jede Katze von Goldfruchtpalmen fernhalten
  • Niemals Pflanzenteile herumliegen lassen
  • Herabgefallene Blätter und abgeschnittene Palmwedel sofort entfernen
  • Auch für Kinder ein riskanter Umgang
  • Verletzungen an den Augen sind besonders gefährlich
  • Diese können schädliche Folgen für die Sehkraft haben

Katzensicher aufstellen

Auch wenn keine direkte Vergiftungsgefahr besteht, sollte die Goldfruchtpalme an einem Standort aufgestellt werden, an dem keine Katze diese erreichen kann. Die Fellnasen knabbern manchmal an den Wedeln, dadurch werden die Blätter braun und unansehnlich. Da die Wedel nicht wieder nach wachsen, welkt die Pflanze kümmerlich vor sich hin. Außerdem können Hauskatzen durch dieses Verhalten aus Versehen den Vegetationspunkt der Palme zerstören, dadurch kann diese sogar eingehen.
  • Töpfe von Goldfruchtpalmen sind aufgrund deren Größe oft sehr schwer
  • Vor allem bei älteren und größeren Exemplaren
  • Hauskatzen können diese beim Spielen herunter reißen
  • Es besteht Gefahr von Verletzungen und Beschädigungen
  • Palme und Topf gut absichern
  • Außer Reichweite aufstellen, ohne Sturzgefahr

Verwechslungsgefahr

Areca palme - Dypsis lutescens - GoldfruchtpalmeEs gibt einige Palmenarten, die den Goldfruchtpalmen extrem ähnlich sehen. Da diese Arten zum Teil über giftige Eigenschaften verfügen, sollten diese nicht in Katzenhaushalten kultiviert werden. Aufgrund der dadurch entstehenden Verwechslungsgefahr, sollte die jeweilige Palme nur an einem unzugänglichen Standort stehen.
  • Genau überprüfen, um welche Palmenart es sich handelt
  • Bei keiner eindeutigen Identifizierung, Experten zur Rate ziehen
  • Jeder Gartenfachhandel bietet kompetente Hilfe bei exakter
    Pflanzenbestimmung