Maulwurf im Garten

Viele Gartenbesitzer ärgern sich über einen Maulwurf im Garten. Seine Erdhäufen sind nicht gerade beliebt. Dabei ist der kleine Buddelflink absolut nützlich, da er viele Pflanzenschädlinge vertilgt.

Da er unter Naturschutz steht, darf der Maulwurf nicht gejagt oder gar getötet werden.

Man kann ihn aber vertreiben. Das ist oft nicht ganz einfach. Oft muss man mehrerer Methoden ausprobieren, bis eine Wirkung zeigt. Manchmal muss man auch eine Methode mehrmals ausprobieren. Die 100prozentige Lösung, um einen Maulwurf aus dem Garten zu bekommen, gibt es wohl noch nicht. In jedem Fall sollte es eine natürliche Methode sein.

Die Sinne des Maulwurfs angreifen

Der Maulwurf sieht fast nichts, aber er riecht und hört sehr gut. Diese Sinne muss man ansprechen, will man ihn vertreiben.

Erschütterungen

Ein Maulwurf nimmt jede Erschütterung um sich herum wahr. Bei den geringsten Erschütterungen ziehen sich die Tiere tief nach unten in ihr Tunnelsystem zurück. So reicht es schon, wenn täglich Kinder im Garten spielen oder ein größerer Hund dort seine Runden dreht. In solch einem lauten Garten fühlt sich der Maulwurf nicht wohl.

Wer nun keine Kinder oder einen Hund hat, kann Eisenstäbe in den Boden schlagen und mehrmals täglich dagegen klopfen. Auch dieser Lärm breitet sich unterirdisch aus und wird vom Maulwurf als sehr störend empfunden. Weniger mühsam, weil man nicht klopfen muss ist, Flaschen mit der Öffnung nach oben im Boden einzugraben. Das Geräusch des pfeifenden Windes an der Flaschenöffnung soll den Maulwurf vertreiben.

Im Handel erhältlich sind so genannte Impulsgeber, die man einfach in die Erde steckt. Die Geräte werden mit Batterien oder Solarzellen betrieben.  In bestimmten Abständen senden sie Schall- und Vibrationswellen aus. Das stört den Maulwurf meist so sehr, dass er sich ein neues Revier sucht und den Garten verlässt. Der Nachteil dieser Geräte ist, dass die Tiere schnell unempfindlich gegen diese Störungen werden. So sind die Geräte eher wirkungslos.

Angriff auf die Geruchsnerven

Jeder Hobbygärtner hat so sein  eigenes Mittel entwickelt, womit er Maulwürfe vertreibt. Ob Heringsbrühe, verdorbene Molke oder Milch oder Holunderbeerjauche, die Möglichkeiten sind groß. Viele nutzen mit Terpentin getränkte Lappen. Man sollte aber keine Wunder von den Mitteln erwarten. Oft stört man sich selbst mehr an dem Gestank, als der Maulwurf. Vor allem wenn man die Hügel in der Nähe der Terrasse oder anderer Sitzplätzen bekämpfen möchte, ist Gestank nicht ideal.

Als wirksam hat sich das Mittel Wühlmaus- und Maulwurf-Stopp erwiesen. Das Mittel stammt von NaturGut und ist sehr effizient. Dabei handelt es sich um ein Granulat aus Tonerde, welches mit einem Gemisch aus Nelkenöl, Patchouliöl, Knoblauchöl und Alkohol getränkt ist. Diese Mischung ist ein absoluter Hammerangriff auf die empfindliche Nase des Maulwurfs. Durch die Bindung an den Ton bleibt der Geruch sehr lange im Boden erhalten. Im Laufe der Monate büßen die Tonkugeln ihre Wirksamkeit langsam ein und werden zu einem Bestandteil des Gartenbodens. Dieses Mittel vertreibt den Maulwurf aus dem Garten und dabei ist es ein natürliches Mittel, absolut unschädlich und umweltfreundlich.
Ein Maulwurf ist ein Bagger in Miniformat. Ist er am Werk, gleicht der Garten schnell einer Baustelle. Zahlreich türmen sich seine kleinen braunen Erdhügel, genau dort, wo sie niemand haben will. Was nützen da seine guten Eigenschaften? Er muss weg!
Maulwürfe verzehren sehr viele Schädlinge - ein Vorteil für GärtnerDie meisten Gartenbesitzer sehen im Maulwurf eine Plage: Er verschandele den schönen Rasen. Dabei vergessen sie, dass die Tiere durchaus nützlich sind. Zum einen zeigen sie an, dass der Boden gesund ist. Zum anderen halten sie sich nur dort auf, wo sie viele Kleinlebewesen vorfinden, von denen sie sich ernähren.
MaulwurfEs ist verboten, den Maulwurf zu töten und das mit gutem Recht. Seit 1988 steht der Maulwurf unter Naturschutz und das über das gesamte Jahr.
MaulwurfshügelMaulwurfhügel auf dem gepflegten Rasen stechen sofort ins Auge. Kein Gartenbesitzer und Hobbygärtner wünscht sich daher einen Maulwurf im eigenen Garten. Die eigentlich nützlichen Tiere stehen unter Naturschutz, aus diesem Grund muss bei der Vertreibung und Vergrämung auf große Sorgfalt geachtet werden. Keinesfalls dürfen die unterirdisch lebenden Tiere getötet werden.
frische MaulwurfshügelDer manikürte Rasen erstrahlt in voller Pracht - bis sich darauf eines Morgens zahlreiche Hügel zeigen, deren Verursachern kaum loszuwerden sind. Wenn Maulwurfshügel die Wiese verunstalten, ist guter Rat teuer. Muss er jedoch gar nicht, denn die eigentlich nützlichen Tiere sind oft einfacher zu vertreiben, als gedacht.
MaulwurfshügelAuch wenn ein Maulwurf eigentlich ein sehr nützliches Tier ist, weil er Engerlinge, Schnecken und andere Schädlinge frisst, so gehört er dennoch nicht zu den beliebten Gartenbewohnern. Vor allem dann nicht, wenn die mühsam gepflegten Rasenflächen durch Maulwurfshügel verunstaltet werden. Doch wie vertreibt man einen Maulwurf am besten?