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Braune und gelbe Blätter am Kirschlorbeer

Kirschlorbeer wird in unseren Gärten hauptsächlich als Heckenpflanze genutzt. Hin und wieder sieht man ihn auch als Solitärpflanze. Kirschlorbeerhecken wachsen recht schnell und sind sehr dicht. Allerdings sind immer wieder Pflanzen mit einer Menge brauner Blätter zu sehen, vor allem nach dem ...



Winter.

kirschlorbeer_flBraune Blätter -  was tun?

Wenn im Winter der Boden gefriert, können die Pflanzen keine Feuchtigkeit mehr aus dem Boden aufnehmen. Wenn dann noch die Sonne scheint, verdunsten die recht großen Blätter allerdings jede Menge Wasser. Neues kann nicht aufgenommen werden und so kommt es zu Trockenschäden an der Pflanze.

Die Blätter, jedenfalls eine ganze Anzahl davon, werden braun. Selbst wenn fast alle Blätter betroffen sind, muss man den Kirschlorbeer deshalb nicht aufgeben. Man schneidet die braunen Blätter heraus und gießt ordentlich. So bilden sich in den meisten Fällen schnell neue Blätter und Triebe. Man kann auch bis auf den Hauptstamm und ganz ...



wenige Seitentriebe zurückschneiden. So treibt er am schnellsten und am gleichmäßigsten wieder aus. 

Meist schafft der Kirschlorbeer schon innerhalb eines Jahres, seine alte Größe wieder zu erreichen. Viel mehr kann man gegen Kälte und Sonne nicht unternehmen. Deshalb achtet man schon beim Kauf der Pflanzen darauf, gut winterharte Sorten auszuwählen. Der Standort sollte dann besser nicht ganz so sonnig sein und vor Zugluft geschützt. Im Spätsommer hilft eine spezielle Kalidüngung, sich gut auf den Winter vorzubereiten. Die Triebe können so gut ausreifen und eine feste Rinde bilden. So gepflanzt kommen die Kirschlorbeerpflanzen gut über unsere mittelschweren Winter. 

Braune Blätter können aber auch auf einen Pilzbefall hindeuten. Dann sind es aber nicht gleich so viele, sondern erst einmal einzelne. Man entfernt die Blätter. Notfalls muss ein Fungizid genutzt werden.

Gelbe Blätter -  was tun?

Gelbe Blätter findet man häufig einige Zeit nach einer Neupflanzung. Das sind in der Regel Trockenschäden. Der Kirschlorbeer braucht zum Anwachsen unheimlich viel Wasser. Das wird von vielen Gartenbesitzern unterschätzt. Gelbe Blätter können aber auch auf eine Pilzerkrankung hindeuten. Auch hier hilft herausschneiden und im Notfall die Nutzung von Fungiziden. Beim Kauf ist darauf zu achten, dass die Präparate die Umwelt und auch Nützlinge im Garten schonen.



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