Immergrüne Heckenkirsche - Pflege, Schnitt
Die immergrüne Heckenkirsche ist auch bekannt als Geißblatt. Der lateinische Name lautet Lonicera. Zwischen 180 und 200 Arten der immergrünen Heckenkirsche sind derzeit bekannt, so dass die Wahl alles andere als leicht fällt.
Verwendet ... werden kann die Pflanze sowohl als Bodendecker, die durch farbige Blüten überzeugen, als auch in Form einer Hecke, die dem Sichtschutz und der Abgrenzung zum Nachbarn dient.
Um die richtige Entscheidung für eine Form der immergrünen Heckenkirsche zu treffen, sollte man sich im Vorfeld fragen, wann diese blühen und wie sie verwendet werden soll.
Die immergrüne Heckenkirsche wird gerne von Singvögeln, Bienen und Hummeln besucht. Ebenfalls bildet sie schöne Früchte aus, die jedoch in aller Regel giftig sind. Durch die vielfältigen Farbgebungen, die je nach Art der immergrünen Heckenkirsche auftreten können, ist sie aber ebenfalls als wahrer Blickfang für den Garten geeignet.
Die Pflege und der Schnitt sind bei den meisten Arten gleich gelagert, Unterschiede finden ...
sich vor allem in der Resistenz gegenüber äußeren Einflüssen, sowie den Anforderungen an den Boden.
Immergrüne Heckenkirsche: Das Pflanzen
Die immergrüne Heckenkirsche wird zumeist als Steckling gekauft. Hier sollte sie sofort in den richtigen Boden gepflanzt werden. Gerade zu Beginn der Pflanzung muss sehr stark darauf geachtet werden, dass sich kein Unkraut zwischen den Stecklingen bildet.
Anfänglich sollte deshalb des Öfteren das Unkraut entfernt werden. Auch das Gießen darf gerade im Wachstum nicht vernachlässigt werden. Die ausgewachsene immergrüne Heckenkirsche, die man als Flächendecker, als Gruppenstrauch oder sogar als Heckenpflanze ansetzen kann, dankt den anfänglichen Aufwand damit, dass sie später recht robust ist.
Die Blüte der immergrünen Heckenkirsche ist in der Regel zwischen Mai und Juni zu erwarten. Dann erstrahlt die Heckenkirsche in ihrer besonders farbenfrohen Schönheit.
Wie der Name schon sagt, ist die Pflanze jedoch immergrün, so dass sie genauso im Winter eine gute Figur macht und eine formschöne Abgrenzung des eigenen Gartens darstellen kann.
Die Varianten der immergrünen Heckenkirsche
Entscheidet man sich für die tatarische Heckenkirsche, so erhält man eine Pflanze, die besonders anpassungsfähig ist. Ob sie an einem sonnigen oder schattigen Ort aufgestellt wird, spielt für sie eine untergeordnete Rolle, da sie sich an beide Gegebenheiten optimal anpassen kann. Die tatarische Heckenkirsche kann eine Höhe von bis zu vier Metern erreichen.
In der Blütezeit trägt sie herrliche rosafarbene Blüten, die ein wahrer Augenschmaus sind. Die ausgebildeten Beeren erstrahlen von Juli bis August in einem kräftigen Rotton. Sie sind für den Menschen giftig, aber Singvögel lieben sie sehr. Die tatarische Heckenkirsche kann ebenfalls für Unterpflanzungen verwendet werden.
Ausgewachsen kann die Pflanze sogar starke Sonneneinstrahlung, städtisches Klima oder raues Klima und Schatten problemlos vertragen.
Auch die rote Heckenkirsche, die viele unter dem Namen gemeine Heckenkirsche kennen, ist ein Vertreter der immergrünen Heckenkirsche. Sie wird besonders häufig von Schmetterlingen besucht, so dass sie sich optimal eignet, wenn man viele Schmetterlinge in den Sommermonaten beobachten will.
Resistent ist die rote Heckenkirsche nicht nur gegenüber starker Sonneneinstrahlung und Trockenheit, sondern gleichermaßen gegenüber Streusalz. Im Winter ist die Heckenkirsche eher als kahl zu bezeichnen, doch bildet sie im Frühjahr immer wieder neue Triebe aus. Die rote Heckenkirsche sollte auf einem stark kalkhaltigen Boden ausgepflanzt werden und erreicht eine Höhe von bis zu drei Metern.
Die Duftheckenkirsche dagegen blüht in der Zeit von Dezember bis März. Den Namen erhielt sie aufgrund des abgesonderten Duftes, der an die Süße des Honigs erinnert. Die auch als wohlriechende Heckenkirsche bekannte Variante kann allerdings Frostschäden davon tragen, insbesondere wenn der Winter sehr lang und hart war. In diesem Fall muss der Schnitt erfolgen.
Schnitt der immergrünen Heckenkirsche
Die immergrüne Heckenkirsche sollte idealerweise gegen Ende des Winters zurück geschnitten werden. Hierbei darf der Schnitt ruhig auch radikal ausfallen, desto besser treibt die Pflanze anschließend wieder aus. Aber genauso in den Sommermonaten kann ein Rückschnitt problemlos erfolgen.
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