(Bild: pixelio.de / Rainer Sturm) In der Ökobilanz schneiden regionale Produkte, aufgrund der kürzeren Transportwege, deutlich besser ab. Um Spargelliebhaber in diesem Jahr schon früher mit ihrem Lieblingsgemüse aus deutschen Landen versorgen zu können, deckten einige Spargelbauern ihre Felder Mitte Februar mit dunkler Folie ab. Wie der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) daraufhin weist, werden bereits seit Ende März auf rheinischen Feldern die schlanken Stangen gestochen. Mittlerweile ist das königliche Gemüse auch aus dem Freilandanbau erhältlich.
Besonders gut hat dem Spargel das warme Wetter rund um Ostern getan. Wie die Online-Fachzeitschrift fruchtportal.de erklärt, ist Spargel inzwischen die Nummer 1 im deutschen Gemüsesortiment. Mit einer Spargelanbaufläche von 4.000 Hektar rangiert Nordrhein-Westfalen nach Niedersachsen auf dem zweiten Platz in der Bundesrepublik im Vergleich zur gesamtdeutschen Spargelanbaufläche.
Spargel ist natürlich nicht nur kulinarisch zu genießen, sondern darüber hinaus gibt es auch so manche Events rund um das kalorienarme Edelgemüse. Beispielsweise präsentiert sich in der Bundeshauptstadt am 28. April das größte ostdeutsche Spargelanbaugebiet. Denn an diesem Tag geht in Berlin die Beelitzer Spargelpyramide wieder on tour. Sie startet um 11:00 Uhr am Brandenburger Tor und soll gegen 13:00 Uhr an der Vertretung des Landes Brandenburg ankommen. Aber auch in Süddeutschland kann man die bleichen Stangen kulturell erleben, etwa in dem europäischen Spargelmuseum im bayrischen Schrobenhausen.

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