(Bild: pixelio.de / Stephanie Hofschlaeger) Das Leben im Sommer genießen, zum Beispiel im Schatten des Hauses. Dazu laden, nicht nur um Mitsommernacht und nicht nur in Südschweden, die niedlichen Holzhäuschen ein. Holzhäuser erfreuen sich auch hierzulande steigender Beliebtheit. Weshalb also sollte man nicht beim Anstrich des Eigenheims auf den skandinavischen Look setzen? Wer allerdings keine hölzerne Hausfassade hat, kann entweder den Gartenschuppen in ein Minischwedenhaus verwandeln beziehungsweise auch andere Holzobjekte wie Gartenmöbel, Zäune oder Carports mit dem beliebten Schwedenrot streichen.
Wichtig ist, dass die Farbe dem traditionellen Schwedenrot in seiner Beschaffenheit nachkommt. Das bedeutet, die Farbe bietet selbst bei rauen Klimabedingungen einen langjährigen Schutz vor Schimmel und Holzfäule. Ursprünglich ist Falunrot, wie das schwedische Original auch bezeichnet wird, ein Nebenprodukt des Erzabbaus. Daher kann die Farbe Schwedenrot Schwermetalle enthalten, muss es aber nicht. Es gibt nämlich auch einige Farbenhersteller, die den Farbton konsequent aus natürlichen oder nachwachsenden Rohstoffen herstellen und dabei auf eine hohe ökologische Verträglichkeit achten. Schließlich liegen modernen Bauherren sowohl die Umwelt und als auch die Gesundheit ihrer Liebsten sehr am Herzen.
Das traditionelle Schwedenrot leuchtet übrigens im Abendlicht besonders schön. Streichen kann man damit sägerauhe, aufgeraute und unbehandelte Fassaden oder andere Objekte aus Holz sowie auch Untergründe mit einem bereits abgewitterten Schwedenrot-Anstrich.
