
Bild: Christine Schonschek
In der Freizeit oder im Urlaub lohnt es sich immer wieder für ein paar Tage die gewohnte Umgebung zu verlassen und etwas Neues zu entdecken. Vor allem Naturbegeisterte, wozu viele Gärtner gehören, zieht es immer wieder in eines der die verschiedenen Naturschutzgebiete. Auch in Deutschland wird man auf der Suche nach geschützten Gebieten vielerorts fündig. So steht beispielsweise die Hochheide auf dem “Kahlen Asten” im Sauerland unter Naturschutz. Dem Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) ist es zu verdanken, dass auf dem “Kahlen Asten” die wunderschöne Hochheidelandschaft wieder vermehrt zu finden ist.

Bild: Christine Schonschek
Jetzt im Juli zeigen sich auf dem sonnenverwöhnten 841 Meter hohen Berg bereits zahlreiche Heidelbeeren. Zwischen diesen wachsen auch noch Heidekraut und Drahtschmiele. Dazwischen gedeihen vereinzelt auch Moose, Gräser, Flechten, vereinzelte Blütenpflanzen sowie wilde Küchenkräuter. Die Heide-Flora im Naturschutzgebiet soll dauerhaft kurz gehalten werden, dabei sind bereits seit zwanzig Jahre die Heidschnucken behilflich. Immer wieder wird dieser niedrige, buschige Bewuchs unterbrochen durch vereinzelt stehende Birken, Grauweidenbüsche, Vogelbeeren und Zitterpappeln.
Damit sich Heidepflanzen gut ausbreiten können und nicht durch Gräser verdrängt werden ist ein nährstoffarmer Boden Voraussetzung. Holzeinschlag, Beweidung und Plaggenhieb sind hilfreiche Maßnahmen, um der Heide die Nährstoffe zu entziehen. Unter Plaggenhieb (Heidehackerei) versteht man die Entfernung der Pflanzendecke inklusive circa 20 Zentimeter des Bodens. Früher wurde der Plaggenhieb als Stalleinstreu, Brenn- oder Baumaterial verwendet.

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[...] sie auch in Heidelandschaften. So findet man beispielsweise viele Heidelbeerpflanzen auf dem Kahlen Asten im Sauerland oder auch in der Wacholderheide beziehungsweise auf dem Bergheideweg in der Eifel. Zu [...]