Garten

Hauch von Provence: Lavendel

Foto: PdM

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Wen zieht es jetzt im Sommer – wenigstens in Gedanken – nicht in Weite Ferne? Schnell sind die freien Tage vorbei, egal ob man diese zu Hause verbraucht hat oder wieder dort hin zurück kehrt. Mit blühenden Urlaubserinnerungen kann man versuchen gegen das Fernweh anzugehen. Einen Hauch von Provence zaubert man in den Garten, auf den Balkon oder die Terrasse etwa mit blühendem Lavendel. Pflanzt man die duftenden Kräuter in den Vorgarten, dann wird man bereits beim Nachhausekommen in Feierabendstimmung versetzt.

Ganz gleich ob man den Lavendel in ein Beet oder einen Topf pflanzt, die blauvioletten Blüten laden in jedem Fall ein zum ‚   Schnuppern, Tasten und Träumen. Er ist die ideale Begleitung für Rosen und passt aber auch zu vielen Sonne liebenden Stauden. Je nach Sorte variiert die Blütezeit. Manche Lavendelsorten blühen bis in den September hinein.

Selbst nach der Blüte büßt der Lavendel kaum von seiner Anziehungskraft ein. Denn dann kann man den Sommer noch ausgiebig genießen in dem man die aromatischen, immergrünen Blätter zerreibt und so den Duft des Südens einatmet.

Dieser Duft, den wir so lieben, gehört zu den natürlichsten Waffen gegen Motten. Am besten fängt man ihn also ein. Dazu trocknet man den Lavendel an einer luftigen und regenfreien Stelle. Die trockenen Blüten füllt man dann in selbst genähte Baumwollsäckchen bindet sie mit einer Kordel zu und hängt sie in den Kleiderschrank. So kann man den Duft des Südens dann auch noch etwas länger genießen. Übrigens, solche selbst gemachten Anti-Motten-Säckchen eigenen sich auch gut als Mitbringsel für die nächste Einladung.

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