Foto: pixelio.de / Ulrich Antas, Minden
Manchmal kommt binnen weniger Stunden mehr Regen vom Himmel als so manchem Hausbesitzer lieb ist. Dann bahnen sich die Regenmassen ihren Weg durch Kellerfenster. Oder die überforderte Kanalisation drückt es zurück in die Abflussrohre. Solche Szenarios führen zu zerstörtem Hausrat und Schäden der Bausubtanz, ganz zu schweigen von der Gefahr einer Schimmelbildung. Und die mühsame Trockenlegung kostet viel Geld. Um es erst gar nicht soweit kommen zu lassen sollte man lieber vorsorgen, damit kein Wasser in den Keller eindringen kann.
Dafür muss an allen kritischen Punkten eine Barriere gegen eindringendes Wasser aufgebaut werden. Geschützt werden müssen Bauelemente wie Fenster und Lichtschächte. Diese sollen druckwasserdicht sein, damit das Eindringen von Grund- oder Hochwasser dadurch verhindert werden kann. Absichern sollte man ebenfalls den Ablauf des Lichtschachtes, um auch hier aufsteigendem Wasser keine Möglichkeit zu geben eindringen zu können. Weiterhin soll aus der Grundleitung kein Wasser in den Kellerraum gelangen können. Dafür ist eine Rückstausicherung ein unumgängliches Muss.

Hallo!
Es wird vor längerem Verlassen des Hauses wieder empfohlen, die Rückstauklappe von Hand zu schließen und den Haupt-Wsserhahn ebenfalls.
Aber das Dachwasser darf dann nicht über die Rückstauklappe abgeleitet werden, sondern vom Dach direkt in die Kanalisation. Sonst gibts hausgemachtes Hochwasser.
Geschrieben von peter | 2. August 2010, 17:52