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Energetische Gebäudesanierung: Viele Eigenheimbesitzer zögern

Foto: pixelio.de / Thomas Max Müller

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Auch wenn die Energiepreise steigen zögern trotzdem noch viele Eigenheimbesitzer bei der energetischen Gebäudesanierung. Das ergab eine Umfrage des Instituts für sozial-ökologische Forschung (ISOE). Von den 1000 befragten Ein- und Zweifamilienhausbesitzern waren mehr als 60 Prozent der Meinung, ihre Immobilie sei in einem guten Zustand, so dass energetische Maßnahmen nicht erforderlich wären.

Hinderungsgründe

Über ein solch mangelndes Problembewusstsein zeigt sich Dr. Immanuel Stieß vom ISOE erschrocken. Unzureichende finanzielle Mittel sind aber nicht der alleinige Grund, weshalb die Sanierungsraten gering sind. Die Untersuchung deckt auf, dass viele Immobilieneigentümer deshalb untätig bleiben, weil sie sich von den zahlreichen Fragen abschrecken lassen, welche eine energetische Sanierung mit sich bringt.

Optimierung der Erstenergieberatung

Das Forschungsprojekt “Energieeffiziente Sanierung von Eigenheimen” (Enef-Haus) befasst sich unter anderem damit, wie eine Erstenergieberatung für das Eigenheim so weit verbessert werden kann, dass sich die Sanierungsbereitschaft der Eigentümer erhöht. Ein weiteres Ziel ist es mehr maßgeschneiderte Informationsangebote zu ermöglichen. Dazu haben die Forscher die Handlungsmotive sowie auch die -hemmnisse untersucht.

Aktivste Sanierer

Wie die Befragung ergab, finden sich die überzeugtesten Energiesparer in der Gruppe der 50- bis 70-Jährigen. Etwas weniger aktiv in Sachen Sanierung zeigen sich die 30- bis 50-Jährigen. Unterschieden werden die Hausbesitzer aber nicht nur durch das Alter, auch die Ziele und Einstellungen bezüglich der Sanierung ebenso wie die Art der durchgeführten Maßnahmen gehen auseinander. Die Forscher teilen die Hausbesitzer ein in fünf Typen, angefangen vom “desinteressiert Unwilligen” bis hin zum “überzeugten Energiesparer”.

Wer sich noch näher mit der Studie “Handlungsmotive, -hemmnisse und Zielgruppen für eine energetische Gebäudesanierung” befassen möchte, kann diese unter www.enef-haus.de herunterladen. Dort gibt es auch noch weitere Informationen zum Projekt.

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