
Bild: Christine Schonschek
Die Deutsche Energie-Agentur (dena) weist Hausbesitzer darauf hin, dass es wieder Fördermittel für Wärme aus Erneuerbaren Energien gibt. Denn der Haushaltsausschuss hat die Sperre für das Marktanreizprogramm aufgehoben. So wird eine Investition in eine Solarthermieanlage, Holzpelletheizung oder Wärmepumpe in doppelter Hinsicht attraktiv. Unter welchen Bedingungen für erneuerbare Energien in bestehenden Gebäuden gefördert werden sollen, dazu nachfolgend ein paar Beispiele:
Die Kraft der Sonne
Für eine thermische Solaranlage mit einer acht Quadratmeter großen Kollektorfläche, welche zum Heizen und zur Warmwasserbereitung genutzt wird, soll man mit einer staatlichen Förderung von 720 Euro rechnen können. Künftig nicht mehr gefördert werden allerings all jene Photovoltaik-Anlagen, die nur zur Trinkwarmwasserversorgung genutzt werden.
Energie aus nachwachsenden Rohstoffen
Anstelle fossiler Brennstoffe lässt sich das Haus auch mit Hilfe nachwachsender Rohstoffe beheizen. Fast genauso komfortabel in der Handhabung wie die klassische Ölheizung erweisen sich moderne Holzpelletheizungen. Wer einen neuen Holzpelletkessel mit Pufferspeicher einbaut erhält dafür vom Staat eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 2.500 Euro. Holzpelletkessel die besonders emissionsarm und effizient sind tragen das Umweltzeichen ¢â‚¬Å¾Blauer Engel ¢â‚¬Å“.
Wärme aus Luft und Wasser gewinnen
Gefördert wird auch der Einbau einer Wärmepumpe. Hier kommt es allerdings auf die jeweilige Technik an. Maximal 2.400 Euro können Haussanierer für den Umstieg auf eine Erdwärmepumpe erhalten. Grade einmal die Hälfte gibt es für den Einbau einer Luft-Wasser-Wärmepumpe, weil diese weniger effizient ist als eine Erdwärmepumpe. Die Wärmepumpe gewinnt aus der Umgebungswärme des Erdreichs, Wassers oder der Luft die Energie. Sinn macht der Einbau einer Wärmepumpe jedoch nur in einem sehr gut gedämmten Haus.

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