Richtiges Lüften beugt Schimmelbefall vor

aboutpixel.de(Bild: aboutpixel.de / Dr. Freakenstein) Gerade im Keller kann es jetzt im Sommer bei feuchtwarmer Witterung zu Problemen kommen. So kann es zu kühl-muffiger Luft, Schwitzwasserprobleme und sogar zu Schimmelbefall an Wänden und im Keller gelagerten Gegenständen kommen. Durch richtiges Lüften der Kellerräume lassen sich Feuchteschäden im Keller vermeiden.

Eine Kellerwand die nicht gedämmt ist, ist fast ebenso kalt wie das hinter ihr liegende Erdreich Dies führt dazu, dass sich diese Kellerwände in den Übergangszeiten wesentlich langsamer an die Temperatur der Außenluft anpassen können. Vor allem der Kellerboden sowie der untere Teil der Kellerwände bleiben in der Regel lange kalt. Wird bei feuchtwarmer Witterung gelüftet, dann kondensiert die Feuchtigkeit an diesen kalten Bereichen und bei längerer Feuchtigkeit droht Schimmelbefall.

Aus diesem Grund sollte man den Keller jetzt nur bei trockenem warmem Wetter ausgiebig lüften, damit sich der Keller schneller aufwärmen kann und so das Risiko von Schwitzwasser reduziert werden kann. Empfehlenswert ist in dem Fall eine Querlüftung, um einen möglichst hohen Luftaustausch innerhalb kurzer Zeit zu ermöglichen. Um sicherzustellen dass die Luft überall frei hinzutreten kann, sollten Wände nicht mit großen Möbeln oder Gegenständen zu gestellt werden. Auf den Boden sollte auch kein Teppich gelegt werden. Möglich sind jedoch nicht verdeckte Lattenverschläge sowie auch offene Regale.

Wenn an feuchtwarmen Tagen nicht gelüftet werden kann sollte auch eine zusätzliche Feuchtebelastung etwa durch Waschen oder Trocknen vermieden werden. Im Keller sollten wegen der erhöhten Schimmelgefahr keine Feuchtigkeit anziehenden Materialien gelagert werden. Solche hygroskopische Materialien sind beispielsweise Lederwaren. Wenn die Kellerbauteile ausreichend erwärmt sind, dann sinkt die Gefahr der Tauwasser- oder Schimmelbildung.

Im Neubau kann gegebenenfalls der Einsatz eines Bautrockners notwendig werden, um einen noch feuchten Keller trocken zu bekommen. So ein Gerät kann man sich unter Umständen im Baumarkt für eine gewisse Zeit ausleihen.

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4 Kommentare zu “Richtiges Lüften beugt Schimmelbefall vor”

  1. [...] Anstatt die Fenster auf Kipp zu stellen, was wenig bringt und auch richtig teuer wird, sollte man lieber bis zu dreimal täglich ein kurze Stoßlüftung durchführen. Das heißt alle Fenster für ein paar Minuten ganz weit aufmachen, denn so kann frische Luft schnell in die Räume gelangen. Auch bei Niederschlag sollte man, sofern es nicht ins Zimmer regnet oder schneit, nicht auf das Lüften verzichten. Denn im Prinzip ist die kalte Außenluft trockener als die warme Zimmerluft. So kann man auch einer Schimmelbildung vorbeugen. [...]

  2. [...] ist, dass kein Staub aufgewirbelt wird. Darüber freuen sich insbesondere Allergiker. Aber auch die Schimmelbildung lässt sich durch warme Wände reduzieren. Foto: STIEBEL [...]

  3. [...] Luft durch regelmäßige Stoßlüftungen ist notwendig, um ein gesundes Raumklima zu schaffen und Schimmelbildung vorzubeugen. Die eQ-3 AG bietet dazu eine durchdachte Lösung an. Mit dem Funk-Heizungsteller und [...]

  4. [...] A und O für ein gutes Raumklima im ganzen Haus ist richtiges Heizen und Lüften. Um Schimmelgefahr vorzubeugen sollte die Luftfeuchtigkeit eher niedrig sein. Dies erreicht man durch regelmäßiges kurzes [...]

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