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Garten im Winter -
Pflanzen überwintern / überwinterung
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Christrose, Schneerose
Die Christrose ist auch unter dem Namen Schneerose bekannt und gehört zur Gattung Nieswurz. Die Christrose hat auffallend große, weiße Blüten und ist vor allem durch ihre frühe Blühzeit und die Verwendung als Gartenzierpflanze bekannt.
Es handelt sich hierbei um eine mehrjährige krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von zehn bis 39 Zentimetern erreicht. An einem geeigneten Standort kann eine Christrose bis zu 25 Jahre alt werden. Am Grund der Pflanzen befinden sich lang gestielte Laubblätter, die fußförmig und in sieben bis neun Abschnitte gegliedert sind. Die einzelnen Abschnitte haben die Form einer Lanzette und ganzrandigem oder
gezähntem Blattrand und sind tiefgrün.
Am Stängel hat die Christrose ein bis zwei blassovale Hochblätter. Die Blüten der Christrose sind endständig und stehen einzeln am unverzweigten Stängel. Der Durchmesser der Blüte beträgt fünf bis zehn Zentimeter. Die Blütenhülle ist entweder weiß oder rötlich und setzt sich aus fünf eiförmigen Kelchblättern zusammen. Während des Abblühens sind die Blütenhüllblätter grünlich oder rot überlaufen und halten sich sehr lange. Die eigentlichen Kronblätter besitzen eine Tütenform, sind gelb bis gelbgrün und sind umgeben von Nektarblüten. Die Nektarblätter duften intensiver als die Blütenhülle und sondern viel Nektar ab.
Von Februar bis April ist die Hauptblütezeit der Christrose, wobei, je nach Schnee- und Höhenlage, sie auch schon im November mit dem Blühen beginnen kann.
Die natürliche Heimat der Christrose sind die östlichen Nord- und Südalpen, sowie der Apennin und der nördliche Balkan. Bis in eine Höhenlage von 1.900 Metern ist sie zu finden. In Deutschland ist die Christrose nur in Bayern zu Hause. Der bevorzugte Standort der Christrose befindet sich an buschigen Hängen, lichten Buchen- und Buchenmischwäldern sowie Fichtenwäldern und im Süden von Flaum-Eichenwäldern.
Sehr häufig wird diese Pflanzenart auch kultiviert, jedoch verwildert sie selten. Durch die Inhaltstoffe Saponine und Protoanemonin ist die Christrose sehr giftig. Nach der Bundesartenschutzverordnung ist die Christrose besonders geschützt und steht in Deutschland auf der Roten Liste.
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