Du bist hier: Hausgarten.net » Garten im Winter » Pflanzen überwintern - Überwinterung » Dahlien und Gladiolen überwintern

Dahlien und Gladiolen überwintern

Nach einer schönen Blüte der Dahlien und Gladiolen ist es im Herbst an der Zeit, die Knollen aus dem Boden zu nehmen, um sie auch im nächsten Jahr wieder nutzen zu können.

dahlien2_flSie ...



können nicht in der Erde verbleiben, weil sie nicht winterhart sind und erfrieren würden.

Überwinterung der Dahlien

Dahlienknollen werden vor dem Einsetzen der ersten Nachtfröste ausgegraben und von der Erde und noch vorhandenen Blattresten befreit. Sie brauchen zum Überwintern einen Platz, an dem es luftig und idealerweise um 5° C ist. Damit die Knollen nicht faulen, werden sie am besten auf ein Drahtgitter gelegt und während des Winters hin und wieder gewendet. Dabei können auch gleich angefaulte Teilstücke der Knollen entfernt werden.

Überwinterung der Gladiolen

Auch Gladiolenknollen werden im Herbst ausgegraben, der beste Zeitpunkt hierfür ist dann, wenn sie ihr Laub bereits eingezogen haben. Dann werden auch von ihnen die Erde und der Rest des Laubs entfernt, um sie an einem luftigen Ort auf einem Drahtgitter, in einem Karton oder in einer Holzkiste zu lagern. Bei den Gladiolen kann die Temperatur im Winterquartier etwas höher sein als ...



bei den Dahlien. Sie sollte jedoch nicht mehr als 15° C betragen.

Einige Gladiolen blühen erst im September oder noch später. Dann lohnt es sich in der Regel nicht, die Knollen zu überwintern, weil der Pflanze bis zum Einbruch des Winters nicht genügend Zeit bleibt, die nötigen Nährstoffe in ihrer Knolle zu speichern. Das gleiche Problem besteht auch, wenn viele Blüten geschnitten wurden, um sie für eine Vase zu verwenden. Dann fehlte das nötige Blattwerk für die Photosynthese und es ist ratsam, für das nächste Jahr neue Knollen zu kaufen, um auch dann wieder eine schöne Blüte zu haben.

Dahlien und Gladiolen neu auspflanzen

Beide Blumen können im April wieder in den Garten gepflanzt werden. Dann kann es zwar noch zu Nachtfrösten kommen, doch die Gefahr, dass die Knollen dabei Schaden nehmen, ist relativ gering. Auf diese Weise haben sie auch nach der Blüte noch genügend Zeit, ausreichend Nährstoffe für den nächsten Winter zu sammeln.

  • Dahlien wie auch Gladiolen brauchen einen sonnigen Platz, um eine schöne Blüte zu bilden. Dort wird für jede Knolle ein etwa zehn Zentimeter tiefes Loch gegraben, die Knolle hineingelegt und mit Erde bedeckt.
  • Gladiolen sollten nicht wieder an die gleiche Stelle wie im Vorjahr gepflanzt werden, weil dort die Blüte nicht so schön wird.
  • Beim Pflanzen ist darauf zu achten, dass die Knollen nicht verkehrt herum eingesetzt werden. Der alte Austrieb sollte wieder nach oben zeigen, bei den Gladiolen gehört die flache Seite nach unten.
  • Gleichzeitig mit dem Setzen der Knolle sollte auch schon der Stab in den Boden gesteckt werden, der den Blumen später als Stütze dienen soll. Auf diese Weise wird die Knolle später nicht beschädigt.
alt


NewsletterUnsere Heimwerker- und Garten-Newsletter informieren Sie über alle Neuigkeiten auf Hausgarten.net: Praxistipps, aktuelle Themen, Gutscheine & mehr!

Jetzt anmelden!

Suchen auf Hausgarten.net

Benutzerdefinierte Suche