Canna erfolgreich überwintern

CannaDie Canna besitzt wie die Dahlie eine Knolle, in der sie Nährstoffe für die Überwinterung sammelt. Diese Knollen vertragen jedoch keinen Frost und müssen daher rechtzeitig in einem frostfreien Raum eingelagert werden.

Dort brauchen sie fast keine Pflege, daher ist es auf jeden Fall lohnenswert, sich diese Arbeit zu machen, um im nächsten Jahr keine neuen Pflanzen kaufen zu müssen.

Überwinterung der Canna

Die Knollen der Canna werden im Herbst ausgegraben, um sie bis zum nächsten Frühling zu lagern. Das Blattwerk wird dann bis

auf eine Höhe von etwa fünf Zentimetern abgeschnitten und die Erde sorgfältig von den Wurzeln entfernt. Hierbei sollte möglichst vorsichtig gearbeitet werden, weil es bei Verletzungen der Wurzeln schnell zu Pilzkrankheiten kommt. Danach werden je nach Größe der Knollen eine oder mehrere in einen Blumentopf gelegt und dieser mit Blumenerde, Torf oder Sand aufgefüllt. Diese Blumentöpfe überwintern am besten in einem dunklen Raum mit einer Temperatur von etwa 10° C. Während der Wintermonate sollte die Erde hin und wieder leicht eingesprüht werden, damit die Knollen nicht vollständig austrocknen. Auf keinen Fall darf jedoch richtig gegossen werden.
  • Damit eine Canna schon frühzeitig wieder blüht, können die Töpfe mit den Knollen zu Beginn des neuen Jahres aus ihrem Überwinterungsquartier geholt und an ein sonniges Fenster gestellt werden, wo sie dann bald wieder austreiben.
  • Sowohl die auf einer Fensterbank vorgezogenen wie auch die Knollen, die bis zum Frühling im Keller geblieben sind, werden Mitte Mai wieder in den Garten gepflanzt. Dort sollten sie einen möglichst sonnigen Platz bekommen.
Canna in den Garten pflanzen

Eine Canna wird entweder schon Anfang des Jahres aus Samen oder Knollen im Warmen vorgezogen, um sie dann nach den Eisheiligen nach draußen zu pflanzen, oder sie wird Mitte
Mai direkt als Knolle in den Garten gepflanzt. Eine nicht vorgetriebene Knolle wird in zwei- bis dreifacher Knollentiefe in die Erde gesetzt. Die Canna braucht einen möglichst sonnigen Platz, reichlich Wasser und auch regelmäßig Dünger. Werden verwelkte Blüten entfernt, erhöht das die Blühfreudigkeit dieser Pflanze. Blätter dürfen allerdings erst dann abgeschnitten werden, wenn sie verwelkt sind, weil die Pflanze über die Blätter Nährstoffe für den Winter und die Blüte im folgenden Jahr aufnimmt. Vermehrt werden kann eine Canna durch die Teilung ihrer Wurzel, hierzu kann entweder ein steriles Messer benutzt werden oder die Wurzel wird einfach mit den Händen auseinander gebrochen. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass sich an beiden Teilstücken Knospen befinden.

Von der Canna gibt es sehr viele verschiedene Arten, die in Weiß, Rosa, Rot oder Gelb blühen. Manche Sorten haben sogar Blüten mit interessanten Farbverläufen oder sind mehrfarbig, getupft oder gesprenkelt. Doch auch die Blätter sind sehr dekorativ. Bei manchen Sorten sind sie bläulich, andere dagegen haben sogar purpurfarbene oder rotbraune Blätter. Die Höhe dieser Pflanze liegt je nach Sorte zwischen 50 Zentimetern und zwei Metern.

Eine Canna richtig überwintern

Von der Canna werden im Herbst die Knollen, oder eigentlich richtiger Rhizome, ausgegraben, weil sie nicht frostbeständig sind. Danach wird die Erde sorgfältig entfernt ohne dabei die Knollen zu verletzen, weil es sonst schnell zu Pilzkrankheiten kommt. Das Grün wird auf etwa fünf bis zehn Zentimeter gekürzt, danach

werden die Rhizome in einen Topf mit Blumenerde, Sand oder Torf gesteckt. Diese Töpfe sollten den Winter über in einem dunklen Raum bei etwa 10° C stehen. Hin und wieder sollte die Erde etwas befeuchtet werden, damit sie nicht vollständig austrocknet, auf keinen Fall dürfen aber die Wurzeln gegossen werden. Im Zweifel ist Trockenheit immer noch besser als zu viel Feuchtigkeit.

Die Canna im Frühling

Für eine frühe Blüte werden die Töpfe mit den Cannas schon Anfang des Jahres aus ihrem Winterquartier geholt und an ein sonniges Fenster in einem warmen Raum gestellt. Sobald sie ausgetrieben haben, können sie wieder gegossen und auch gedüngt werden. Mitte Mai können dann die vorgetriebenen Pflanzen ins Freiland gesetzt werden. Eine Canna, die nicht vorgetrieben wurde, wächst genauso gut, blüht aber etwas später.alt
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