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Wer veranstaltet nicht gerne in seinem Garten ein kleines Gartenfest oder eine Grillparty? Lampions, Windlichter und Gartenfackeln schenken uns bereits auf natürlichem Wege Freude.
Licht im GartenZauberhaft und romantisch wird es, wenn Vorrichtungen speziell eingeplant werden, an einigen Stellen zum Beispiel aus Blumenrabatten oder unter hochästigen Bäumen Strahler aufgestellt werden, die das Astgewirr und das Laubgrün von unten anstrahlen und smaragdgrün oder dunkelgrün transparent aufleuchten lassen. Der Standort der Gartenleuchten wie auch der Steckdosen sollte vorher genaustens überlegt und möglichst mit einem Fachmann besprochen
werden. Um die Kabel zu verstecken, sollte man Gräben ausheben: Die Kabel werden in einer Tiefe von 60 cm auf einem Sandbett verlegt und zum Schutz vor mechanischen Schädlingen mit Kabelsteinen abgedeckt. Oft genügen auch starke Bretter, einfache Ziegelsteine oder sonstige Abfallplatten. Die Kabelverlegung, das Aufstellen der Gartenleuchten und ihren Anschluß an das Stromnetz sollten dem Fachmann überlassen werden oder zumindest unter dessen Aufsicht geschehen. Nicht nur bei Nacht, auch am Tag müssen sich die Leuchten in die Umgebung einfügen. Deswegen sollte man sich bis zur endgültigen Fertigstellung des Gartens in Sachen Gartenbeleuchtung zurückhalten. Die Kabel hingegen müssen so früh verlegt werden, dass der Einfüllungsboden der Gräben sich setzen kann. Die Lampen selbst werden erst später angeschlossen. Gartenleuchten / Gartenlampen Es gibt die unterschiedlichsten Strahler für den Garten mit jeweils unterschiedlichem Lichtkegel. Was sie beleuchten wollen ist egal, auf den Effekt kommt es an: Wird zum Beispiel der Rasen leicht angestrahlt, verschwindet die angrenzende Bepflanzung im Halbdunkel. Besonders Wasseroberflächen vom Gartenteich bekommen durch Beleuchtung am Abend etwas Magisches. Dabei ist es besser, einzelne Bereiche lichtmäßig zu unterstützen - es sollte nie ein Objekt komplett ausgeleuchtet werden, denn das Spiel mit dem Schatten ist aufregender als vollkommene Sichtbarkeit. Wege, Treppenstufen oder Schwellen und Miniaturhecken sollten nicht mit scharf umrissenen Lichtkegeln angestrahlt werden – sanfte Übergänge sind das A und O. Strahler eignen sich vor allem für größere Objekte wie Bäume, Teiche und Pergolen. Solarlampen sind besonders schön als Wegbeleuchtung, eignen sich aber genauso zur Akzentuierung bestimmter Gartenbereiche wie zum Beispiel der Gemüse- und Kräuterecke.
von Katharina Balser |