Grabstrauß für Ewigkeitssonntag (Totensonntag)
Am Sonntag vor dem ersten Adventssonntag wird der Verstorbenen gedacht. Es ist ein besonderer Tag, nicht nur für die evangelischen Gläubigen.
Die Gräber der Verstorbenen werden besonders schön ... hergerichtet. Ein Grabstrauß gehört unbedingt dazu. Meist wird für die Sträuße viel Tannengrün verwendet, in Kombination mit frischen Blumen, getrockneten Pflanzen, künstlichem Material oder Zapfen und dergleichen. Oft handelt es sich um Liegesträuße.
Grabsträuße kann man fertig kaufen oder aber auch selbst herstellen. Mit den richtigen Materialien ist es eigentlich gar nicht schwer. Nicht nadelnde Tanne (Nobilis) ist immer eine gute Voraussetzung und die Grundlage für einen Strauß. Dazu kann man Trockenblumen wie Banksia, am besten die Vogelnestbanksia, Proteas aller Art, Strelitzienblätter, getrocknete Lotos, getrocknete Nervosumblüten, Platysperum-Zweige mit Zapfen, Plumosumzweige mit Blüten und viele andere verwenden. Auch Zapfen sind gut geeignet, vor allem Kieferzapfen. Wenn man kein Tannenreisig benutzen möchte, geht auch eine Sisalmanschette. Auch künstliche Blüten oder Holzblumen machen sich in einem Grabstrauß gut, nicht nur für den Totensonntag. Verziert werden die Sträuße und auch Gestecke mit Kreuzen, Rosen und Schleifen.
Wenn man die Sträuße fertig kauft, muss man mit Preisen ab etwa 10 Euro rechnen, ...
wobei es natürlich auch wesentlich teurere gibt. Wenn man sie selbst herstellt, kommt es beim Preis immer darauf an, was man kaufen muss und welche Materialien schon vorhanden sind. Die preiswertere Variante ist oft eine Grabschale, die mit Heide, Christrosen, Stiefmütterchen oder dekorativen Blattpflanzen bepflanzt werden kann. Ringsum kann man auch Tanne stecken und für Dekoration ist auch genügend Platz.
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