Geraniendünger - Geranien düngen

Geraniendünger Geranien auf BalkonGeranien entfalten ihre vielen Blüten nur, wenn sie ausreichend, regelmäßig und mir dem richtigen Dünger gedüngt werden. Die Pflanzen zehren den Boden regelrecht aus.

Geraniendünger sollte Kalium enthalten. Dadurch wird die Pflanze gekräftigt. Wasserlösliche Phosphate sorgen für kräftige Blüten und Wurzeln. Außerdem sind Spurenelemente wichtig für ein gesundes Wachstum. Eisen im Dünger verhindert eine Blattvergilbung. Sind die Blätter sehr aufgehellt und gelblich, deutet das auf Stickstoffmangel hin. Rötlich gefärbte Blätter sind ein Zeichen für Phosphormangel.

Die Hauptnährstoffe im Dünger

sind Stickstoff, Phosphat und Kali. Um volle Blütenpracht zu erreichen, kommt es auf ein ausgewogenes Verhältnis dieser Stoffe an. Dabei ist der Phosphatgehalt besonders wichtig.

Durch den speziellen Geraniendünger werden die Pflanzen deutlich weniger anfällig für Schädlinge. Der Dünger ernährt nicht nur die Pflanzen, sondern darüber hinaus auch die Mikroorganismen im Boden. Sie können sich gut entwickeln und spielen eine entscheidende Rolle bei einem aktiven und gesunden Bodenleben. Schädliche Bodenorganismen haben so geringere Chancen.

Für ein Durchblühen bis in den Herbst ist regelmäßiges Düngen notwendig.  Je nach Dünger kann täglich mit dem Gießwasser ein Flüssigdünger oder dreimal wöchentlich ein Geraniendünger verabreicht werden.

GeranienLangzeitdünger sind laut Aussage vieler Experten nicht besonders gut geeignet. Meist ist die Düngewirkung bereits nach ca. sechs Wochen erschöpft. Flüssigdünger müssen häufig verabreicht werden. Bei Regen wird viel Dünger ausgespült.

Geranien - wo fühlen sie sich am besten

Neben einem hochwertigen Geraniendünger ist fürs Gedeihen von diesen an sich kräftigen und anspruchslosen Pflanzen ihr Standort wichtig. Geranien mögen eigentlich helle Standorte, sie sind keine ausgewiesenen Schattengewächse. Allerdings muss sich ein Standort für Geranientöpfe nicht unbedingt an der sonnigen Südseite befinden. Auch
wenn Sonnenstrahlen den Balkon oder die Terrasse nur für einige Stunden am Tag bescheinen, werden Pelargonien sich hier wohl fühlen. Selbstverständlich darf die regelmäßige Zugabe von einem Geraniendünger nicht vergessen werden. Bei diesen Pflanzen ist die Gefahr der Überdüngung nicht allzu hoch, besonders wenn sie in Balkonkästen oder Kübeln wachsen. Trotzdem soll bei der Verabreichung von Geraniendünger auf die richtige Dosierung geachtet werden. Bei den Geranien ist es wichtig zu beachten, dass sie, wie auch viele andere Blütenpflanzen, nicht gerne lange im Regen stehen. Für sie ist es zwar wichtig, dass die Erde feucht ist, aber von einem Dauerregen können sie schnell aufhören zu blühen und sind dann eine ziemlich unansehnliche Erscheinung. Daher ist ein optimaler Standort für Geranien hell, mäßig sonnig und regengeschützt. Bei dem Standort Folgendes beachten:
  • möglichst hell
  • regengeschützt
  • für ausreichenden Wasserzufuhr sorgen
Stutzen und unterstützen

Wenn dank einem Geraniendünger und einem gut gewählten Standort die Geranien gute Wachstumsbedingungen haben, dann wachsen sie recht üppig und entfalten ein prächtiges Blütenwerk. Der Gärtner muss nicht sonderlich viel Zeit in die Pflege investieren, doch einige Dinge sind zu beachten, damit man sich bis zum ersten Frost an den Blüten der Pelargonien erfreuen darf. Dazu gehört einerseits stützen und anbinden von langen und recht brüchigen Trieben. Andererseits ist auch regelmäßiges Zurückschneiden und Entfernen von abgeblühten Blüten und vergilbten Blättern empfehlenswert. Zusammen mit einem guten Geraniendünger stärkt diese Maßnahme die

Pflanze und kann sogar Krankheiten vorbeugen.

Pflanzen im EingangsbereichDie Blätter und Blütendolden sollen am liebsten nicht mit einer Schere abgeschnitten, sondern vorsichtig umgeknickt werden. Allerdings ist bei dem Abreißen Vorsicht geboten, damit die Pflanze nicht verletzt wird. Bei der Pflege wichtig:
  • lange Triebe anbinden und stützen
  • abgeblühte Blüten entfernen
  • vergilbte Blätter abknicken und entfernen
  • regelmäßig zurückschneiden
Geranien krank - was tun?

Trotz ausreichender Versorgung mi einem Geraniendünger und trotz eines guten Standorts sind Erkrankungen bei den Pelargonien nicht ausgeschlossen. Übrigens ist der häufigste Fehler, den man bei Geranien macht, sie zu viel und (oder) falsch zu gießen. Obwohl diese Pflanzen gerne im feuchten Boden stehen, dürfen sie nicht mit Wasser überversorgt werden. Auch soll am liebsten direkt in die Erde gegossen werden. Eine der gefährlichsten Geranienkrankheiten heißt Geranienrost. Das ist eine ansteckende Pilzkrankheit, die Blätter gelb oder braun verfärben lässt. An der Unterseite der Blätter sind Pusteln in Gelb oder Braun sichtbar. Zu ausgiebiges Gießen führt zur Bildung vom Grauschimmel, einer anderen Krankheit, für die Geranien anfällig sind. Weitere Ursachen für diese Krankheit sind Lichtmangel und eine dauerhaft zu kalte Witterung. Diese Erkrankung ist an grau-schwarzen Stellen an Blättern zu erkennen, die sich mit der Zeit ausbreiten und letztendlich zum Verfaulen der Pflanze führen. Die optimale Methode um beide Krankheiten erfolgreich zu bekämpfen ist befallene Blätter zu entfernen.

Wichtigste Ursachen für Geranienkrankheiten:
  • zu viel Wasser
  • zu wenig Licht
  • zu kaltes Wetter
Mit Geraniendünger kann man auch andere Blühpflanzen gießen.

Lesen Sie auch:
Geranien überwintern
Stecklinge von Geranien ziehen