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Pferdemist und Kuhdung zur Düngung
Gartenpflege - Düngen, Dünger, Düngemittel

Pferdemist und Kuhdung

Pferdemist sind die Exkremente der Pferde, vermischt mit Stroh. Als Kuhdung bezeichnet man die Exkremente der Rinder. Eine einzelne Darmausscheidung einer Kuh bezeichnet man als Kuhfladen, welche in der Regel einen Durchmesser von 30 cm haben und nass bis zu 2 kg wiegen kann. Eine einzige Kuh produziert an einem Tag zwischen acht und zehn derartiger Fladen.

Ist die Witterung feucht, so zersetzt sich der Kuhfladen in einem Zeitraum von ca. zwei bis drei Monaten. Kuhdung, wie diese Fladen dann auch bezeichnet werden, bieten einen Lebensraum für zahlreiche Insekten. Um einen derartigen Kuhfladen herum kommt es ...
zu einer Überdüngung. Die Folge ist, dass das Gras an den Stellen, wo die Kühe auf der Weide ihre Exkremente hinterlassen haben, dann besonders üppig wächst.

Wenn die Witterung trocken ist, so können Kuhfladen auch eintrocknen. Diese können dann zum Beispiel als Brennmaterial verwendet werden. So haben Kuhfladen auch heute noch in zahlreichen Hochgebirgsregionen in Indien, in der Türkei und in Tibet, aber auch in verschiedenen Regionen der Alpen immer noch eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung und finden getrocknet als Heizmaterial Verwendung.

Viele, insbesondere Biogärtner, sind auf der Suche nach alternativen Düngemethoden, so genannten Biodüngern. Darunter fallen auch Pferdemist und Kuhdung. Pferdemist ist relativ leicht zu erhalten, denn in der Landwirtschaft und auch auf Reiterhöfen fallen im Laufe eines Jahres in der Regel riesige Mengen an Pferdemist an. Die in der Landwirtschaft im Laufe eines Jahres anfallende Mistmenge - verursacht durch Pferde, Schweine und Kühe - kann zum Teil schon mal zum Problem werden, denn nicht der ganze anfallende Mist kann von den Landwirten selbst für die Düngung eingesetzt werden, obwohl Pferdemist und Kuhdung als Dünger in der Landwirtschaft weit verbreitet ist.

Darüber hinaus nehmen inzwischen auch viele Klein- und Hobbygärtner das Angebot einiger Landwirte gerne wahr und bedienen sich an den Misthaufen um die Ecke. Pferdemist ist nach Expertenmeinung der beste Mist, den man zur Düngung verwenden kann, wobei frischer Pferdemist noch sehr hohe Ammoniakanteile hat, im Gegensatz zu bereits teils verrottetem Pferdemist.

Düngt man mit Pferdemist, so kommt dieser zur Düngung unter die Pflanzen und zwar in ca. 20 bis 30 cm Tiefe. Verwenden sollte man dabei nur eine Schicht von einigen Zentimetern. Die Wärme, die bei der Verrottung des Pferdemist entsteht, unterstützt das Wurzelwachstum und somit das Wachstum der ganzen Pflanze. Darüber hinaus sorgt diese Art Düngung für eine recht gute Stickstoffversorgung der Pflanze, wobei die Verwendung von Pferdemist als Dünger aber keine lange Garantie dafür ist, dass keine Nährstoffmängel bei der Pflanze auftreten.
 


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