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Mit dem Sommer kommen auch die Ameisen in Haus und Garten wieder. Dabei können Ameisen so nützlich sein. Wie Sie Ameisen auf natürliche Weise erfolgreich bekämpfen können erfahren Sie hier...
Ameisen im Garten - Bekämpfen / BekämpfungInhalt: Teil 1: Informationen über die Ameise Teil 2: Ameisen als Nützlinge Teil 3: Ameisenbekämpfung Es gibt sehr viele verschiedene Ameisenarten, die sich an die unterschiedlichsten Ökosysteme angepasst haben. Man findet sie in den tropischen Regenwäldern, wo sie in den Baumwipfeln Nester bauen, oder andere die mit den Blättern der Bäume Pilzkulturen unter der Erde anlegen. Auch in der Wüste leben Ameisen wo sie unter anderem von Tieren leben, die an Hitzschlag starben. In unseren Gärten findet man am häufigsten die Schwarzgraue Wegameise (Lasius niger), die ihre Nester gerne unter Weg- und Terrassenplatten anlegen, aber auch unter Pflanzen und um die Pflanzenstengel herum. Sie ernährt sich hauptsächlich vom Honigtau der von Blattläusen, Schildläusen, Blattflöhen oder Zikaden ausgeschieden wird. Diese Nahrungsquelle wird auch gegen Feinde, wie Marienkäfer, Florfliegenlarven usw. beschützt. Eine zweite häufig auftretende Ameisenart ist die Gelbe Weg- und Wiesenameise (Lasius flavus), die besonders feuchte Wiesen und Gartenböden liebt. Sie legt ihre Bauten im Rasen oder auf Wiesen an, bei hohem Gras sieht man dann die Erdhügel. Sie ernähren sich gerne vom Honigtau der Wurzelläuse. In einem Ameisenstaat hat jede Ameise eine bestimmte Aufgabe. Da gibt es die Arbeiterinnen, die sich um die Larven kümmern müssen. Dann gibt es die Außenarbeiter, die für die Nahrungsbeschaffung zuständig sind. Die Ameisensoldaten verteidigen den Ameisenbau. Die Ameisenkönigin legt die Eier aus denen die Larven schlüpfen. Die Königin ist der Mittelpunkt des Ameisenvolkes. Im Spätsommer erscheinen die geflügelten jungen Königinnen und geflügelten Männchen. Der Hochzeitsflug beginnt. Nach der Befruchtung der Königin sterben die Männchen ab und die Königinnen suchen sich einen Überwinterungsplatz. Nach der Eiablage zieht sie dann die ersten Arbeiterinnen noch selbst auf. Später ist sie dann nur noch für die Eiablage zuständig. Der größte Teil des Ameisenvolkes lebt unter der Erde und ist mit der Aufzucht beschäftigt. Bei der Suche nach Nahrung hinterlassen die Ameisen ihren Körperduft und zeigen damit den nachfolgenden Ameisen den Weg zur Nahrungsquelle.
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