Die Bekämpfung von Kellerasseln / Kellerasseln bekämpfen
Die Kellerassel gehört zur Familie der Krebstiere. Die harmlosen Tiere ernähren sich von Moderstoffen, sind zwischen 12 und 14 mm groß, grau gefärbt und haben einen fein gezagten und gekörnten Rückenpanzer.
Zu ...
finden sind sie vor allem in Gegenden mit erhöhter Luftfeuchtigkeit, so unter anderem unter Steinen, in Kellern, Gärten, Ställen, Gewächshäusern und auf Komposthaufen.
Kellerasseln lieben es feucht ...
Es bietet sich an, den Asseln keine optimalen Bedingungen zu schaffen. So sollten feuchte Lebensräume im direkten Umkreis des Hauses vermieden werden. Ritzen und Spalten, in die Wasser eindringt, können mit Silikon verschlossen werden. Lose Terrassenplatten und undichte Wasserrohre sollten beseitigt werden. Blumenkübel- und Töpfe können so aufgestellt werden, dass sich am Boden keine Feuchtigkeit ansammelt. Die Tiere interessieren sich vor allem für faulendes Pflanzmaterial. Wer ihnen diese Nahrungsquelle entziehen will, muss Rabatten und Blumenkästen recht pedantisch in Ordnung halten. Gut ist es wiederum, wenn sich eine Erdkröte im Garten befindet und Möglichkeiten zum Unterschlupf bekommt. Die Amphibien sind natürliche Feinde der Kellerasseln und sorgen auch sonst für einen Ungezieferrückgang im Garten. Einen Versuch ist es wert, Salbeiblätter an Stellen auszustreuen bzw. auszulegen, an denen sich die Asseln vermehrt aufhalten. Der Geruch des Krautes ...
vertreibt sie.
Mittel gegen Kellerasseln
Sind trotz der genannten Maßnahmen Kellerasseln anzufinden, kann meist auf chemische Mittel nicht verzichtet werden. Hier gibt es drei Arten. Zum einen bieten sich Klebefallen an. Hierbei bleiben die Tiere an einer Klebefläche haften. Die Fallen sind für Menschen und Haustiere absolut ungefährlich. Sie sollten dort platziert werden, wo sich die Asseln häufig aufhalten. Weiterhin gibt es noch spezielle Köderdosen. Neben einer für Kellerasseln attraktiven Ködersubstanz enthalten die Dosen einen Wirkstoff, der das Nervensystem der Tiere angreift und letztendlich zu ihrem Tod führt. Die letzte Möglichkeit sind Kontaktgifte. Dieses sind meist flüssige oder staubförmige Präparate, die sehr gut in den Schlupfwinkeln der Tiere ausgebracht werden können. Im Handel gibt es von die diversen Firme vielfältige Mittel, und so ist für jeden Hausgebrauch sicherlich etwas zu finden.
von Cornelia Arzberger
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