Schnecken im Garten - Schneckenbekämpfung

Schnecken im Garten - Schneckenbekämpfung Nacktschnecke

Jeder Hobbygärtner kennt das Problem mit der Schneckenplage. Im Frühling hat man den Gemüsegarten mit viel Mühe angelegt und die zahlreichen Blumen gepflanzt, doch schon bald findet man die ersten Schnecken, meist Nacktschnecken im Garten. Sie bevorzugen Blätter von Blumen und Gemüse wie Salat.

Die am häufigsten anzutreffenden Schnecken im Garten sind die Garten-Wegschnecke und die Ackerschnecke. Beide Arten leben meist in Hecken und Wiesen und sind tagsüber kaum aktiv. Im Sonnenlicht könnte ein Flüssigkeitsverlust eintreten und zur

Austrocknung führen, welche den Schnecken das Leben kostet. Sie machen sich daher am Abend und in der Nacht, sowie an regnerischen Tagen auf den Weg in die Blumenbeete und den Gemüsegarten. Hier hinterlassen Sie die bekannten Spuren und ihr typisches Fraßbild. Schnecken verzehren in der Regel oberirdische Pflanzenteile und bequemen sich zur Nahrungsaufnahme nur selten unter die Erde, zu den Wurzeln.
 

Im folgenden finden Sie eine Reihe von weiteren Artikeln, die sich speziell mit der Bekämpfung und Vorbeugung der Schnecken befassen. Neben Tipps zum Vorbeugen, lesen Sie Ratschläge zur erfolgreichen Schneckenbekämpfung und zu Mitteln, die die schleimigen Störenfriede auf Dauer fernhalten.

Schnecken im Gemüsegarten

Wie kann man der Schneckenplage vorbeugen?

Wie kann man Schnecken erfolgreich bekämpfen - die Schneckenbekämpfung?

href="http://www.hausgarten.net/gartenpflege/pflanzenschutz/moos-gegen-schnecken.html">Moosextrakte
  • Schneckenkorn
  • Bierfalle
  • Schneckenfalle
  • Nicht jede Schnecke ist Ihr Feind!


    Bevor Sie sich mit den Mitteln beschäftigen, die den Schnecken in Ihrem Garten den Garaus machen können, noch eine kurze Warnung: Längst nicht alle Schnecken müssen bekämpft werden, einige dürfen sogar überhaupt nicht bekämpft werden!

    Nacktschnecken am SalatGanz gelassen sollten Sie bleiben, wenn Ihnen eine Schnecke mit Gehäuse über den Weg läuft. Meist wird es sich um eine Bänderschnecke handeln, das sind die “normal großen” Schnecken, deren Gehäuse um 2,5 cm Durchmesser haben und ziemlich viele Farben annehmen können. Meist zeigen sie die dunklen Bänder, die ihnen den Namen gaben, es gibt aber auch einfarbig rötliche oder gelbliche Häuser. Diese Schnecken tun Ihnen und Ihren Pflanzen rein gar nichts, sie ernähren sich nämlich vorwiegend von bereits abgestorbenem Pflanzenmaterial.

    Wenn Ihnen eine doppelt so große Schnecke mit Gehäuse begegnet, sollten Sie sich freuen - das wird wahrscheinlich eine Helix pomatia sein, eine Weinbergschnecke. Diese Schnecke ist vom Aussterben bedroht und bei uns nach Artenschutzgesetz geschützt, die gut informierten Gärtner unter uns würden ihnen ohnehin niemals ein Härchen krümmen: Diese Schnecken tun Ihren Pflanzen nicht nur nichts, sondern sie helfen auch noch dem Gärtner, denn sie fressen mit Vorliebe die Eier der Nacktschnecken.

    Die Schnecken sagen Ihnen etwas über Ihren Garten


    Bleiben also nur die oben erwähnten Nacktschnecken zur Bekämpfung, die Ihnen jedoch auch etwas über Ihren Garten sagen, besonders wenn sie gehäuft auftreten. Denn dann liegt die Vermutung nahe, dass das natürliche Gleichgewicht in Ihrem Garten grundlegend gestört ist.

    Natürlicher Feind von Schnecken - der IgelDie Gegenmaßnahmen sind zugleich auch Mittel zur

    Schneckenbekämpfung: Wie oben schon angedeutet, fühlen sich die natürlichen Feinde der Schnecken vor allem in einem naturnah gestalteten Garten wohl, auch ohne Feuchtbiotop gehen in einem solchen Garten viele Blindschleichen, Erdkröten und Igel an die Schneckenvertilgung. Also bleibt die Anlage eines der Natur etwas näheren Gartens die eigentlich Erfolg versprechende Methode zu einer dauerhaften und nicht sehr arbeitsamen Bekämpfung der Schnecken.

    Bis Ihr Garten derart umgestaltet ist, können Sie selbst als Feind auftreten und die Schnecken absammeln, alle oben genannten Mittel ausprobieren, Ihre Beete mit Pflanzen umzäunen, die Schnecken nicht mögen, und diese Pflanzen dann mit Kaffeesatz düngen, den die Schnecken auch nicht mögen. Wenn Sie nicht alle Schnecken erwischen, könnten Sie sich dann noch damit trösten, dass alle Schnecken eine Art Gesundheitsdienst für den Garten darstellen, indem sie verwesende Pflanzenreste und tote Tiere vertilgen.
     
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    Tipp der Redaktion

    Der Königsweg in der Schneckenbekämpfung besteht darin, ihren natürlichen Feinden im Garten einen Lebensraum anzubieten:
    • Amphibien wie Frösche, Kröten und Molche lockt ein Feuchtgebiet, zum Beispiel ein Gartenteich oder -biotop, an.
    • Igeln kann man im Herbst einen Unterschlupf anbieten, zum Beispiel ein Igelhaus. Sie mögen Katzenfutter und lassen sich damit anfüttern.
    • Vögel sind für Schnecken eine ernste Gefahr aus der Luft. Haben Sie Bäume, Sträucher und Hecken auf dem Grundstück, werden sich Meisen, Amseln, Stare und andere gefiederte Helfer finden, um ihnen bei der Schneckenbeseitigung zu helfen.