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Gartenpflege -
Weitere Schädlinge, Haushaltsschädlinge und Krankheiten
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Weiße FliegeDie Weibchen der Weißen Fliege, auch bekannt unter der Bezeichnung „Kohlmottenschildlaus“, bzw. auch die „Gewächshausmottenschildlaus“ - welche häufiger in der Umgebung des Menschen anzutreffen sind - überwintern gern an Salaten, Kohlarten, Blütenpflanzen, Gemüsesorten, Kübelpflanzen usw. Auch ein kaltes, frostiges Klima macht der „Trialeurodes vaporariorum“ nichts aus. Allerdings sind besonders gute Bedingungen für diese Insekten eine erhöhte Luftfeuchtigkeit (Tropenklima) sowie eine vorherrschende Raumtemperatur von 22°C – 24 °C.
Einen Pflanzenbefall erkennt man an denn winzig kleinen, weißlichen Saugstellen sowie an der der klebrigen, gräulich-braunen Verfärbung auf den Blattoberseiten. Nach kurzer Zeit werden die Blätter gelblich, welken
und fallen letztendlich ab. Verursacher sind sowohl die ausgewachsenen Läuse, als auch deren Larven.
Das Gefährliche an der „Weißen Fliege“ ist, dass diese Insektenart besonders viele Pilze, Bakterien und Viren übertragen kann. Was also tun gegen diese Schildläuse? Guter Rat muss da gar nicht teuer sein, denn effektiv sind mit Sicherheit das Aussetzen von Marienkäfern auf den Pflanzen, sowie die das Aufstellen von Gelbtafeln. (= gelbe Klebepapptafeln zur Bekämpfung von Schädlingen). Und da die Weißen Fliegen bei jeder noch so kleinen Bewegung aufgescheucht werden, ist es hilfreich, die befallenen Pflanzen sacht zu schütteln, worauf die Schädlinge auffliegen und direkt an den Gelbtafeln kleben bleiben.
Für alle Hobbygärtner und Interessierte, die eine chemiefreie Lösung zur Bekämpfung der „Mottenschildlaus“ vorziehen, ist Basilikum eine hervorragende Alternative. Ein ebenso wirksames Mittel gegen die lästigen Insekten sind auch Rapsöl, Schmierseife oder gar Geschirrspülmittel! Einfach alle zwei bis drei Tage in’ s Gießwasser geben und das Grün damit tränken.
Apropos Rapsöl: Wer dieses morgens auf die Blätter spritzt, hat sehr gute Chancen, die Larven rechtzeitig zur Strecke zu bringen! Darüber hinaus kann es auch nicht schaden, wenn die Blumentöpfe über Nacht einmal in relativ kühler Umgebung aufgestellt werden. Stark befallenen Pflanzen ist leider nicht mehr zu helfen und daher werden sie am besten weggeworfen.
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