Gartenteich & Teich im Winter
Auch im Winter benötigt der Gartenteich Pflege. Das fängt schon im Herbst an, indem der Teichgrund, sollte er über eine mehr als 15 cm hohe Schlammschicht aufweisen, mit der Saugpumpe bearbeitet wird. Dabei muss man sehr ...vorsichtig vorgehen. Einige Tiere haben sich schon dorthin zurückgezogen, um den Winter da zu verbringen. Am besten spannt man ein grobes Netz vor das Saugrohr. Entnommenen Schlamm lässt man einige Tage am Teich liegen, dass darin enthaltene Tiere zurück in den Teich gelangen können. Die Tiefenzone des Teiches sollte entkrautet werden. Mit dem Kraut verfährt man wie mit dem Schlamm, einige Tage liegen lassen.
Ein Laubnetz schützt den Gartenteich vor fallenden Herbstblättern.
Empfindliche Seerosen werden in Tiefen von mindestens 50 cm gesetzt. Dort verbleiben sie bis etwa Mitte April. Zu dicht wuchernde Pflanzenbestände werden ausgelichtet.
Vor den ersten Frösten muss der Teich winterfest gemacht werden. Alle zum Teich führenden Wasserschläuche werden geleert, die Hähne abgestellt. Man reinigt die Pumpe, den Filter und das zugehörige Material noch einmal gründlich. Teichpumpen sollten auch im Winter laufen. So frieren die Aggregate nicht ein.
Wenn der Teich nur ...
50 cm tief ist oder noch weniger, müssen nicht winterharte Pflanzen aus dem Wasser geholt werden. Sie überwintern in einem frostfreien Winterquartier. Abgestorbene Pflanzenteile werden aus dem Teich entfernt. Röhricht, Schilfhalme, Rohrkolben und andere Pflanzenstängel kann man als Zierde stehen lassen. Sie halten die Wasseroberfläche etwas offen, sodass Vögel und andere Tiere trinken können.
Wenn der Teich eine Tiefe von mindestens einem Meter aufweist, können Fische im Teich überwintern. Ansonsten fängt man sie heraus und überwintert sie frostfrei. Je mehr Fische es sind, um so größer muss das Gefäß sein. Bei Temperaturen unter 8 Grad benötigen die Fische kein Futter. Schlammgrund und Licht sind ebenso nicht nötig.
Im November überprüft man noch einmal, dass der Abfluss nicht durch abgestorbene Pflanzen verstopft ist. Dann kann man den Teich sich selbst überlassen. Wenn Schnee liegt, entfernt man den von Bereichen, unter denen Grünpflanzen wachsen, sonst bekommen diese nicht genug Licht.
Eine Stelle des Teiches sollte man für Vögel zum Trinken offen lassen. Das ist im Winter besonders wichtig. Man hackt das Eis niemals auf, weil das den Tieren schadet. Besser ist heißes Wasser. Wenn man ein Vogelfutterhäuschen aufstellt, dann mindestens 5 Meter vom Teich entfernt. So können Futterreste und Spelzen nicht ins Wasser fallen und es belasten.
Erst im März, wenn die Natur allmählich wieder zum Leben erwacht, muss der Gartenteich wieder in die Gartenarbeiten aufgenommen werden. Pumpen und Filter werden überprüft und gereinigt, die Wasserqualität gecheckt. Sollten die Werte schlecht sein, kann man einen prozentualen Wasserwechsel vornehmen. Etwa 25 Prozent machen Sinn. Um die Fische wieder einzusetzen, muss es aber noch wärmer werden.
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