Hängeerdbeeren - Pflege - Hängeerdbeere-Rezept

Hängeerdbeeren am BalkonHängeerdbeeren sind eine Kombination aus Monatserdbeeren und einer Rankenpflanze, an der sich herrliche, zuckersüße, aromatische, feste, mittelgroße Früchte bilden, die man monatelang ernten kann. Aus dem Hauptstock, aber auch an den Ranken bilden sich laufend Blüten und Früchte.

Hängeerdbeeren pflanzen

Hängeerdbeeren eignen sich zum Bepflanzen von Schalen, Balkonkästen und Kübeln. Wenn man sie nicht einzeln anpflanzt, muss der Pflanzabstand ca. 25 bis 30 cm betragen. Als Pflanzsubstrat eignet sich normale Blumenerde. Auch schwach saure Erde oder Hortensienerde ist geeignet.


/>Die ersten Blüten die erscheinen werden bis Mai ausgebrochen. So bilden sich mehr Ausläufer. Ein anderer Weg, zu mehr Ausläufern zu kommen ist eine Baldrianspritzung. Die Ausläufer legt man über die Topfränder, so dass sie nach unten hängen. Ernten kann man die leckeren Früchte von Mitte Juli bis in den Oktober hinein.

Pflege-Tipps
  • Zwar gehören Erdbeeren zu den Schwachzehreren, aber es sollte trotzdem ab und zu gedüngt werden. Günstig ist Brennnesseljauche. Es ist der Naturdünger schlechthin, einfach herzustellen und kostenlos.
  • Auch andere organische Dünger können genutzt werden.
  • Erdbeeren aus dem GartenWichtig ist, auf Schädlingsbefall und
    Krankheiten zu achten!
  • Sowohl Blattläuse als auch Schnecken mögen die Erdbeerpflanzen und einige Sorten sind auch krankheitsanfällig.
  • Im Winter die Gefäße mit Vlies vor strengen Frösten schützen.
  • Günstig ist ein geschützter Standort, allerdings darf man das Gießen hin und wieder nicht vergessen!
  • Vermehrt werden Hängeerrdbeeren am leichtesten über Ausläufer. So muss man nie neue Pflanzen kaufen.
  • Je mehr Erdbeerpflanzen man in einem Pflanzbehälter hat, um so mehr muss man gießen und düngen!
  • Für die runden Hängebaskets reicht in der Rege eine Pflanze pro Gefäß.
  • Besonders schön sieht es aus, wenn man verschieden blühende Sorten zusammenpflanzt (rot, weiß und rosa blühend)
Gegossen werden muss reichlich, sonst reifen die Früchte nicht aus. Staunässe ist aber unbedingt zu vermeiden. Bei großer Hitze und Trockenheit gießt man am besten morgens und abends. Gedüngt wird 7 bis 14 tägig mit einem speziellen Flüssigdünger.

Gelbe Blätter müssen sofort entfernt und vernichtet werden (nicht auf den Kompost!).
Nach der Ernte werden alle Ausläufer abgeschnitten, unansehnliches Blattwerk wird ebenfalls entfernt. Dann wird die Hängeerdbeere gedüngt. Den Winter über stellt man den Topf an einen hellen, kühlen Platz. Im Frühjahr wechselt man die Erde und der Kreislauf beginnt von vorn.

Hängeerdbeereen geerntetEin drittes Standjahr lohnt meist nicht. Vermehrt werden Hängeerdbeeren über die Ausläufer. So muss man eigentlich nie neue Pflanzen kaufen, es sei denn, man möchte einmal eine neue Sorte ausprobieren. Hängeerdbeeren kann man auch aus Samen ziehen.

Fazit

Hängeerdbeeren kann man fast überall kultivieren. Sie wachsen auch im Blumenkasten auf dem Fensterstock. Das Gute an ihnen ist, dass sie über Monate geerntet werden können. Sie werden nicht alle innerhalb kürzester Zeit reif, sondern immer wieder einige über den Zeitraum von Monaten. Gerade für Kinder, die nur naschen wollen, ist das toll. Hängeerdbeeren mögen Sonne, brauchen ausreichend Wasser und Dünger und sind ansonsten recht genügsam. Man muss keinen grünen Daumen haben, um sie zu pflegen, allerdings, wenn man das Gießen vergisst, gibt es keine Ernte.