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Nachtspeicherheizung ersetzen - Förderung möglich?

Nachtspeicherheizungen wandeln elektrischen Strom in Wärme um und sind damit gegenüber anderen Heizsystemen unwirtschaftlich und schädlich ...



für die Umwelt, weil der größte Teil des benötigten Stroms auf konventionelle Weise produziert wird und damit einen hohen Ausstoß an Kohlendioxid verursacht.

Nachtspeicherheizung ersetzen - Förderung möglich?Früher wurden solche Heizungen sogar staatlich subventioniert, doch in Zeiten des Klimawandels hat ein Umdenken stattgefunden. Daher werden diese Geräte im Laufe der nächsten Jahrzehnte vom Markt verschwinden.

Fristen für den Austausch einer Nachtspeicherheizung

Alle Nachtspeicherheizungen müssen im Laufe der nächsten Jahre und Jahrzehnte ausgetauscht werden. Hierbei gelten allerdings verschiedene Fristen:

  • Heizungsanlagen, die in Gebäuden mit mehr als fünf Wohneinheiten installiert sind, müssen grundsätzlich bis Ende 2019 ausgetauscht werden. 
  • Das Gleiche gilt auch für Nachtspeicherheizungen in kleineren Haushalten, wenn die Geräte vor 1990 eingebaut wurden. 
  • Eine Ausnahme in letzterem Fall bilden hierbei Heizöfen, bei denen nach dem 31. Dezember 1989 noch wesentliche Bauteile erneuert wurden. Sie dürfen ab Datum der Erneuerung noch maximal 30 Jahre betrieben werden. 
  • Die gleiche Frist von 30 Jahren gilt für Nachtspeicherheizungen, die erst 1990 oder später eingebaut oder aufgestellt wurden. 
Diese Regelungen finden sich in der Energieeinsparverordnung ...



vom 29. April 2009, die von der Bundesregierung beschlossen wurde, um den Ausstoß von schädlichem Kohlendioxid zu vermindern und die Umwelt zu schützen.

Förderung für das Ersetzen einer Nachtspeicherheizung

Alte Nachtspeicherheizungen enthalten oftmals Asbest, das fachgerecht entsorgt werden muss und dadurch einige Kosten verursacht. Bis Mitte 2010 wurde pro Ofen von der KfW noch ein Zuschuss von 200 Euro gezahlt, um einen Teil der Kosten abzudecken. Diese Förderung gibt es jedoch nicht mehr. Um trotzdem eine Förderung für den Austausch der Heizungsanlage zu bekommen, können andere Förderprogramme in Anspruch genommen werden, die je nach Auswahl des neuen Heizsystems unterschiedlich hoch ausfallen.

Besonders gefördert werden neue Heizungsanlagen, wenn sie sehr umweltfreundlich und effektiv arbeiten, wie das zum Beispiel bei Solarenergie oder einer Holzpelletheizung der Fall ist. Informationen über die verschiedenen Förderprogramme gibt es bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, die auf ihrer Internetseite über die möglichen Zuschüsse und zinsgünstigen Kredite informiert.