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Weihnachten 2008
Gartenkalk zur Bodenverbesserung
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Gartenkalk

Bei Gartenkalk handelt es sich um ein natürliches Produkt, welches der  Versauerung des Bodens entgegenwirkt. Gartenkalk ist für Rasenflächen geeignet, aber auch für Pflanzen und Gemüse.

Vor der Verwendung von Gartenkalk wird empfohlen, eine Bodenuntersuchung durchzuführen, denn ein Zuviel kann schädlich sein. Eine einfachere Variante ist das Suchen von so genannten Zeigerpflanzen, die über die Bodenbeschaffenheit Auskunft geben. Fehlt es an Kalk und ist der pH-Wert zu niedrig, so sind im Garten beispielsweise Ackerspörgel, Ackerhundskamille und Kleiner Sauerampfer anzutreffen. Dann steht der Verwendung von Gartenkalk im Allgemeinen nichts im Wege.  

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width="180" height="135" align="left" hspace="6" alt="Image" title="Image" border="0" />Gartenkalk wird für eine bessere Calciumversorgung der Pflanzen und des Bodens verwendet. Die Pflanzen werden dadurch widerstandsfähiger und können Nährstoffe besser aufnehmen. Der pH-Wert im Boden wird erhöht. Durch dieses Wirken im Boden und bei den Pflanzen hat es zum Beispiel Moos schwer sich anzusiedeln. Oftmals ist im Gartenkalk auch Magnesium enthalten, das zu einer satten Grünfärbung der Pflanzen beiträgt.

Gartenkalk wird als Pulver oder Granulat angeboten und auf die zu behandelnden Flächen einfach gleichmäßig aufgestreut. Dafür kann man einen speziellen Streuer verwenden oder den Gartenkalk mit der Hand aufstreuen. Da Gartenkalk ein Naturprodukt ist, besteht bei der Aufbringung mit der Hand kein Risiko.

Besonders im Frühjahr lohnt sich die Ausbringung von Gartenkalk. Durch das nasse Wetter im Winter ist der Boden verdichtet und feucht, Nährstoffe für die Pflanzen daher schlecht zu erreichen und aufzunehmen, diese werden so geschwächt und Unkraut und Moos erhalten die Chance sich anzusiedeln.

Bei Bedarf kann aber zu jeder Zeit im Garten gekalkt werden. Vor Beginn des Winters, etwa im Oktober, kann nochmals eine Behandlung mit Gartenkalk vorgenommen werden. Dadurch wird über den Winter der pH-Wert reguliert und Verfilzung und Vermoosung vorgebeugt.

Damit der Gartenkalk optimal vom Boden und somit den Pflanzen aufgenommen werden kann, muss man den Boden vorher auflockern und von abgestorbenen Pflanzenteilen und Unkraut befreien. Das kann man bei Rasenflächen mit Hilfe eines Vertikutierers erledigen. Danach sollte ohne große Zeitverzögerung der Gartenkalk aufgebracht werden. Am besten ist es, wenn das Kalken bis spätestens Ende März erfolgt ist, denn so sind der Boden und die Pflanzen für die dann beginnende Wachstumsphase, in welcher oftmals auch gedüngt wird, hervorragend vorbereitet.

Gartenkalk erhält man zum Beispiel im Baumarkt, im Internet und direkt in einem Kalkwerk. Es gibt verschiedene Varianten, die sich in der Regel nach der zu behandelnden Fläche richten. Die Preise unterscheiden sich. Am preiswertesten ist kohlensaurer Kalk, der daher oft für große Flächen genommen wird. Für Gemüse wird Kalk aus Algen empfohlen, die zusätzlich Spurenelemente enthalten.
 


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