Du bist hier: » » » Andenbeere - Aussaat, Anbau und Pflege

Andenbeere - Aussaat, Anbau und Pflege

Die Andenbeere ist normalerweise mehrjährig, wird bei uns aber meist einjährig angebaut. Sie ist einfach nicht frostresistent. Die Pflanzen beanspruchen ziemlich viel Platz, wachsen sehr ausladend. Die Triebe brechen leicht ab. Man sollte sie unbedingt anbinden.

physalis2_flDie ...



Pflanze wird mehrtriebig gezogen, sie muss schön buschig werden. Die Früchte benötigen eine lange Reifezeit. In unseren Breiten reifen sie oft nicht vollständig aus. Es schmecken aber nur reife Beeren

Standort

Die Andenbeere mag es gern warm und absolut sonnig. Günstig ist ein windgeschützter Platzt, damit die langen Triebe nicht abbrechen.

Pflanzsubstrat

Das Pflanzsubstrat sollte weder zu nass noch zu trocken sein, ähnlich wie bei Tomaten. Es kann nährstoffarm und sauer, neutral oder kalkhaltig sein. Der Pflanzabstand sollte etwa einen Meter betragen, da sich die Pflanze buschartig ziemlich ausbreitet.

Gießen und Düngen

Gegossen werden muss nicht übermäßig viel. Der Pflanzballen sollte aber auch nicht austrocknen, die Pflanze ist empfindlich ...



gegen Trockenheit, allerdings auch gegen Nässe. In Kübeln kultivierte Pflanzen benötigen dagegen viel Wasser.Normalen Gartenboden muss man nicht extra düngen. Am besten ist mulchen. Wenn man zu viel düngt, kommt es zu einem verstärkten Triebwachstum. Allerdings bilden sich dann nur wenige Blüten und damit nur wenige Früchte. Auch hier gibt es einen Unterschied bei der Kübelhaltung. Die Erde wird schnell ausgelaugt, deshalb düngt man Topfpflanzen etwa alle 4 Wochen.

Überwintern

Die Pflanzen sind sehr frostempfindlich. Sie überstehen keinerlei Minustemperaturen. Man kann die Physalis aber auch überwintern, es sind eigentlich mehrjährige Pflanzen. Die Überwinterung muss hell und kühl, aber nicht kalt erfolgen. Am besten sind Temperaturen um die 15 °C. 

Schneiden

Schneiden ist nur bei mehrjähriger Kultur nötig. Dann schneidet man im Frühjahr ordentlich stark auf 1/3 bis ½ zurück. 

Vermehren / Aussaat

physalis_flPhysalis kann man durch Samen vermehren. Man muss rechtzeitig mit der Aussaat beginnen. Bis zum Auspflanzen benötigen die kleinen Pflänzchen etwa 2 Monate. Man sät also schon im Februar aus. Als Substrat eignet sich Anzuchterde. Die kleinen Samen werden nur wenig mit der Erde bedeckt. Das Substrat muss gleichmäßig leicht feucht, aber keinesfalls nass gehalten werden. Praktisch ist die Nutzung eines Minnigewächshauses, welches auf dem Fensterstock über einer Heizung aufgestellt werden kann. Es sollte so hell wie möglich stehen, allerdings nie in direkter Sonne. Wichtig ist, gelegentlich zu lüften. Es dürfen sich keine Wassertropfen an der Scheibe bilden. Die Keimzeit kann einige, wenige Tage betragen, aber unter ungünstigen Bedingungen auch mehrere Wochen. Die Sämlinge müssen pikiert werden und zwar, sobald sich die ersten Blätter nach den Keimblättern zeigen. Die Wurzeln kürzt man etwas ein, so verzweigen sie sich besser. Nach den Eisheiligen können die kleinen Pflanzen ins Freie gesetzt werden. Man kann Physalis auch durch Stecklinge vermehren. 

Krankheiten und Schädlinge

Krankheiten sind kaum bekannt. Als Schädlinge treten immer mal wieder Weiße Fliegen auf.



NewsletterUnsere Heimwerker- und Garten-Newsletter informieren Sie über alle Neuigkeiten auf Hausgarten.net: Praxistipps, aktuelle Themen, Gutscheine & mehr!

Jetzt anmelden!

Gartenpflege

Suchen auf Hausgarten.net

Benutzerdefinierte Suche

Passend zum Thema ...