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Pflanzen im Garten -
Bäume & Sträucher
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Buche
Die Buche wurde in Deutschland 1990 zum Baum des Jahres gewählt. Buchen gehören zu den wichtigsten Holzarten in der Industrie, aber auch in der Forstwirtschaft. In Privatgärten findet man sie nur dann, wenn der Garten auch wirklich groß genug ist. Die Bäume erreichen eine Höhe von etwa 25-30 Meter, dabei einen Stammdurchmesser von etwa 1,5 Meter. Die Früchte der Buchen, die Bucheckern dienen im Winter als Nahrung für viele wild lebende Tiere. Die Früchte sind etwa 25mm lang und enthalten 2 dreikantige, ölhaltige Samen. Die Buche ist mit vielen Bauernregeln verbunden, so kann man aus der Rinde und der
Menge der Bucheckern vorhersagen, wie der Winter wird. Viele Bucheckern bedeuten einen sehr langen und strengen Winter. Wenn man Anfang November mit einer Axt in eine Buche gehackt wird, kann man anhand der Wunde vorhersagen, wie der Winter sein wird. Bleibt die Wunde trocken, wird der Winter besonders kalt und lang.
In der Industrie haben Buchen einen besonders hohen Stellwert. Vor allem in der Möbelherstellung spielt Buchenholz eine sehr große Rolle. Buche ist sehr elastisch, durch ein spezielles Dampfverfahren lässt sie sich gut biegen. Auch Fischräuchereien verbrauchen mehrere Tonnen Buchenholz, in Form von Buchenspäne, Buchenholzmehl und Buchenspalten. Im Buchenrauch geräucherte Fische haben einen besonders feinen Geschmack. Buche bildet keinen Ruß, deshalb eignet sie sich besonders gut zum Räuchern von Fischen, aber auch vom Fleisch. Besonders bemerkenswert ist zudem, dass in Deutschland und in der Schweiz viele Ortschaften in ihren Namen das Wort �Buche� erwähnen. Das kommt wohl davon, dass in diesen Gegenden besonders viele Buchen vorzufinden sind. Wenn man dem Volksglauben Glauben schenken darf, werden Buchen selten, bis gar nicht vom Blitz getroffen.
von Hajnalka Prohaska
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