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Deutzie (Deutzia)
Pflanzen im Garten - Bäume & Sträucher

Die Deutzie

Die Deutzie zählt zu den Hortensiengewächsen. Allerdings sind einige Arten aus dieser Familie mit dem Pfeifenstrauch eng verwandt und beliebte Zierpflanzen. Vor allem ist die Deutzie jedoch ein Strauch, der Wuchshöhen von achtzig Zentimeter bis hin zu einem Meter fünfzig erreichen kann. Jedoch ist es möglich, dass Deutzien auch deutlich höher werden. Dieser Strauch wirft das Laub ab.  Die Farben dieses Strauches reichen von weiß über rosa bis hin zu rot und haben ein glockenähnliches Aussehen. Die Blüten haben in der Regel keinen Duft. Aufgrund der Blütenform ist die Deutzie auch als Sternchenstrauch bekannt.

Die Deutzie trägt ihren ...
Namen nach Johann Deutz, einem Ratsherr in Amsterdam und Förderer der Naturwissenschaft. Sie ist zudem ein sehr beliebter Schmuckstrauch in vielen Gärten. Dabei sticht besonders der Maiblumenstrauch hervor. Diese Sträucher gehören zur Familie der Steinbrechgewächse. Die Deutzie ist recht anspruchslos und eignet sich daher bestens zur Trogbepflanzung. Wenn man als Gärtner diesen Strauch selbst fortpflanzen möchte, hat man die Möglichkeit, dies über Samen, Stecklinge oder auch Steckholz zu tun. Ursprünglich stammt der Maiblumenstrauch aus Japan und blüht von Mitte Mai bis Juli. Ein weiterer Vorteil dieses Strauches ist der, dass sie sehr robust und blühfreudig ist, demgegenüber aber auch recht unanfällig für Krankheiten. Die Deutzie lässt sich zum Zwecke der Heckenpflanzung hervorragend mit Bauernjasmin und Weigelien kombinieren.

Da die Deutzie recht langsam wächst, im Jahr zwischen dreißig und fünfundvierzig Zentimeter,  eignet sie sich bestens für einen pflegeleichten Garten. Sie muss daher nur selten und sehr wenig zurückgeschnitten werden. Es stellt für diesen Strauch auch kein Problem dar, wenn er über Jahre hinweg überhaupt nicht geschnitten wird. Obgleich dieser Strauch noch häufig zur Familie der Streinbrechgewächse gezählt wird, ist das nicht ganz richtig, denn in diese Familie zählen lediglich Stauden. Die Deutzie ist damit ein Hortensiengewächs.

Wer viel Spaß an seiner Deutzie haben möchte, sollte sie in mäßig nährstoffreichen, feuchten aber wasserdurchlässigen Boden pflanzen. Wünschenswert ist viel Sonne oder möglichst heller Halbschatten. Die Deutzie kann auch im Schatten wachsen, blüht dann aber weit weniger. Wer seinen Sternchenstrauch schneiden möchte, sollte ihn direkt nach der Blüte um ein Drittel einkürzen. Dieser Schnitt wird auch Stutzschnitt genannt. In ihrer unkomplizierten Art wird die Deutzie auch Familien gerecht, da sie nicht giftig ist.
Es gibt weltweit zirka sechzig Deutzienarten. Dabei unterscheidet man zwischen niedrigen Deutzien und mittelhohen bis hohen Deutzien.

Zu den niedrigen Deutzien zählen der Maiblumenstrauch und  der niedrige Sternchenstrauch, auch Glöckchenstrauch genannt. Der Glöckchenstrauch ist überhängend wachsend und hat weiße Blüten mit einem rosafarbenen Rand.

Die mittelhohe bis hohe Deutzie wird häufig als Sichtschutz gepflanzt. Da diese Form straff aufwärts wächst, muss sie kaum geschnitten werden. Dazu zählen Rosendeutzie, Raublättrige Deutzie und hoher Sternchenstrauch. Die Rosendeutzie ist straff aufrecht wachsend mit rosafarbenen Blüten. Die raublättrige Deutzie ist straff aufrecht wachsend, hängt aber im Alter über. Ihre Blüten sind weiß oder rosa und ungefüllt. Von ihr existieren allerdings auch Zuchtsorten mit gefüllten Blüten. Der hohe Sternchenstrauch besitzt weiße Blüten, die in gebogenen zehn Zentimeter langen Rispen im Mai und Juni blühen.
 


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