Kugelakazie - Pflanzen, Pflege und Schneiden

Kugelakazie - Pflanzen, Pflege und Schneiden Die Kugelakazie, auch Kugelrobinie genannt, erfreut sich in heimischen Gärten immer größerer Beliebtheit. Dies ist nicht zuletzt auf ihre Anspruchslosigkeit in Bezug auf die Bodenbedingungen und die sehr einfache Pflege zurückzuführen. Abgesehen davon ist die Kugelakazie auch in kleinen Gärten oder Vorgärten ein herrlicher Blickfang, der durch eine weiße Blätterpracht überzeugt.

Richtigen Standort für Kugelakazien finden

Wer sich für eine Kugelakazie in seinem Garten entscheidet, der sollte vor allem auf ausreichend Platz achten. Denn dieser Baum wird etwa fünf bis sechs Meter

hoch und auch entsprechend breit. Die Krone kann allerdings auf einem Halbstamm oder Hochstamm veredelt werden, womit sie nicht mehr in die Höhe wächst, sondern sich nur mehr in die Breite ausdehnt. Allerdings muss damit gerechnet werden, dass die Krone selbst sehr schnell wächst. Neben den individuell passenden Platzverhältnissen sollte der Standort für die Kugelakazie auch sonnig sein, denn sowohl direkte Sonneneinstrahlung als auch Hitze machen der Pflanze nichts aus. Dafür ist sie gegenüber Wind durchaus empfindlich, vor allem die Äste und Zweige sind so filigran, dass sie bei Luftbewegungen schnell brechen. Die Qualität des Bodens sollte nährstoffreich und wenn möglich sogar etwas kalkhaltig sein.

Kugelakazie pflanzen ist einfach

Eine Kugelakazie im Garten ist nicht nur ein optischer Blickfang das ganze Jahr über, sondern überzeugt auch durch seine Anspruchslosigkeit und seine Beständigkeit. Im Grunde genommen ist es wichtig, dass der Baum ausreichend Licht und Wasser erhält um seine einmalige Schönheit zu entfalten. Damit auch tatsächlich jeder in seinem Garten oder sogar auf Terrasse oder Balkon diesen pflegeleichten Baum genießen kann, gibt es mehrere Möglichkeiten bei der Pflanzenauswahl. Wichtig ist allerdings, bei dieser auf entsprechende Fachzüchtung aus dem Pflanzenhandel oder beim Gartenhandel seines Vertrauens zu achten. Eine Kugelakazie für den eigenen Garten gibt es in unterschiedlichen Varianten, neben der Wurzelware gibt es auch Exemplare, die in Kübeln wachsen. Aufgrund vieler Vorteile ist die Kugelakazie ein beliebter Baum für den Garten, denn er überzeugt durch
  • einfachen Pflegeaufwand
  • sonnigen Standort
  • optische Vergrößerung der Platzverhältnisse
  • Winterhärte
  • mehrjährige Lebensdauer
Wer sich für die direkte Pflanzung im Garten entscheidet, sollte im Herbst eine Pflanze ohne Ballen direkt in der Baumschule kaufen. Bäume in Topfcontainern sind hingegen das ganze Jahr erhältlich, wobei zu beachten ist, dass eine erfolgreiche Pflanzung am besten in den Wintermonaten erfolgt. Wenn der optimale Standort gefunden ist, sollte ein Loch gegraben werden und der Baum so eingesetzt werden, dass sich der Stammansatz unmittelbar über der Erde befindet. Als Stütze, damit die Kugelakazie in der ersten Zeit bis zur festen Verwurzelung sicher steht, kann ein Pfahl gesetzt werden, der mit einer Schnur direkt mit dem Baum verbunden wird.

In der ersten Zeit nach der Pflanzung ist regelmäßiges Gießen sehr wichtig, ab der festen Verwurzelung kann sich die Kugelakazie selbst mit Wasser und Nährstoffen aus dem Boden selbst versorgen.

In Töpfen sind Kugelakazien Schmuckstücke für die Terrasse

Ähnlich wie Kugelakazien im Garten verhalten sich diese Pflanzen, wenn sie in Kübeln gehalten werden. Sie sind ein wahres Schmuckstück für jede Terrasse oder jeden noch so kleinen Balkon, da vor allem im Juni die Blütenpracht einfach herrlich ist. Zudem
verbreitet sich ein zwar starker, aber dennoch angenehmer

Duft. Der Boden rund um die Akazien ist meist von winzigen Blütenblättern übersät. Wichtig für Kugelakazien in Töpfen ist vor allem ausreichend Licht und Wärme, umfassende Düngung oder regelmäßiges Umtopfen ist dagegen kaum notwendig. Allerdings ist es wichtig, dass Kugelakazien im Topf regelmäßig zurück geschnitten werden - nur so bleibt das Bäumchen kompakt und widerstandsfähig und kann sogar im Freien überwintert werden.

Doch Achtung: Kinder und Haustiere sollten vor den Pflanzenteilen der Kugelakazie auf Abstand gehalten werden, sind diese doch sämtlich giftig. Dies gilt auch für die Kugelakazie, wenn sie im Garten wächst.

Rückschnitt ist wichtig

Um die Kugelakazie entsprechend in Form zu bringen bzw. ihr Höhenwachstum einzudämmen, empfiehlt sich ein regelmäßiger Rückschnitt. Dieser muss in den meisten Fällen aber nicht allzu radikal ausfallen, weshalb er auch einfach als Auslichten bezeichnet wird. Dabei ist es wichtig, dass beschädigte oder kranke Äste direkt am Ansatz abgeschnitten oder abgesägt werden. Ist dadurch die Kugelform des Baumes beeinträchtigt, kann man dies einfach dadurch beheben, dass man ein paar weitere Äste auf die gleiche Weise abschneidet. Sind Äste etwa durch Unwetter oder Stürme beschädigt, so kann der Baum in wesentlichen Bestandteilen beeinträchtigt werden.

Um zu verhindern, dass der Ast komplett abbricht, muss die Kugelakazie komplett eingekürzt werden. Dies muss so lange erfolgen, bis wieder ein stabiles Gewicht entsteht und keine Bruchgefahr der Äste mehr gegeben ist. Wenn es in der Folge dazu kommt, dass am gekürzten Ast Triebe entstehen, so müssen diese unbedingt komplett entfernt werden! Nur so ist auch gewährleistet, dass die ursprüngliche Kugelform, die ja letztendlich für die Stabilität des Baumes sorgt, wiederhergestellt ist.

Am besten wird die Akazie zu Winterende geschnitten, wenn die ersten Triebe sichtbar werden. Dies hat unter anderem den Vorteil, dass die Optik der Kugelakazie nur sehr kurz beeinträchtig ist. Wen unschön zurückgeschnittene und gekappte Äste hingegen nicht stören, kann grundsätzlich das ganze Jahr über, außer im Frühling, mit Säge und Astschere seiner Kugelakazie zu Leibe rücken. Ausgenommen dabei ist natürlich der Fall, dass der Baum von Schädlingen befallen ist. Dann muss ein radikaler Schnitt umgehend erfolgen.

Wissenswertes zur Kugelakazie in Kürze

Eine Kugelakazie ist in jedem Garten ein wunderschöner Blickfang. Der Baum überzeugt als gestalterisches Element und passt sich sämtlichen Stilrichtungen der Gartengestaltung an. Das filigrane Laub der Kugelakazien lässt sie anmutig und zerbrechlich erscheinen. Die Bäume eignen sich von allen Akaziensorten am ehesten für kleinere Gärten, aber auch für Vorgärten in Städten. Sie lenken die Blicke auf sich, deshalb kann man sie wunderbar an Stellen pflanzen, von denen man den Blick ablenken will: Eine graue Mauer, eine Stelle im Garten, die sonst nicht sehr gepflegt wird. Was auffällt, ist der Baum.
  • Im Juni, wenn die Akazien blühen, scheint es zu schneien. Der Boden rund um die Bäume ist weiß von den winzigen Blütenblättern, die herabfallen.
  • Ihre Blüten hängen in langen Blütentrauben herunter, ihr Duft ist stark, aber wird als sehr angenehm empfunden.
  • An den Boden stellt die Kugelakazie so gut, wie keine Ansprüche, wobei auf nasse, schwere Böden sie empfindlich reagiert, aber solche Böden werden auch nicht von jeder Pflanze vertragen.
  • Die Kugelakazie wächst auch auf trockenen, kargen Böden, Hauptsache, sie bekommt genug Licht und Wärme. Alles andere scheint ihr egal zu sein.
  • Kugelakazien kann man auch sehr gut in Kübeln halten, sie sind eine Bereicherung für jede noch so kleine Terrasse.
  • Wenn man die Krone regelmäßig zurückschneidet, bleibt das Bäumchen kompakt.
  • Da Kugelakazien eine sehr üppige Krone bilden, lassen sie jeden kleinen Garten einiges größer wirken, was wahrscheinlich der Grund ist, warum man diese Bäume häufig in den Vorgärten findet.
  • Doch Kugelakazien eignen sich auch wunderbar als Alleebäume, oder als Blickfang in Parks und anderen Grünflächen.
  • Sie erreichen mühelos eine Höhe von etwa 6 Metern, auch die Breite der Krone kann diese Maße betragen.
  • Sie verträgt einen kräftigen Rückschnitt vor dem Austrieb im Frühjahr.
  • Trotz ihrer Schönheit sollte man jedoch anmerken, dass alle Pflanzenteile der Kugelakazie giftig sind.