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Pflanzen im Garten -
Bäume & Sträucher
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MahonieMahonia aquifolium ist der lateinische Name der gewöhnlichen Mahonie. Der lateinische Name setzt sich zusammen aus den lateinischen Wörtern acus = Spitze und folium = Blatt.
Für den botanischen Gattungsnamen, wie auch für die deutsche Bezeichnung stand der nordamerikanische Botaniker B. Mac-Mahon (1775 - 1816) Pate. Zu seinen Ehren wurde der Pflanze der Name Mahonie gegeben. Der Artname aquifolium bedeutet nadelblättrig.
Es handelt sich bei der Mahonie um eine immergrüne Strauchart. Sie gehört zur Gattung der Mahonien und gehört zur Familie der Berberitzengewächse (auch Berberidaceae genannt). Die Mahonie stammt aus dem Westen von Nordamerika. Ihr ursprüngliches
Verbreitungsgebiet erstreckte sich von Kanada bis zum US-Bundesstaat Oregon.
1823 kam die Pflanze über den Seeweg nach Italien. Heute trifft man die gewöhnliche Mahonie in Europa in verschiedenen Arten sowohl in verwilderter Form, als auch als Ziergehölz an.
Die gewöhnliche Mahonie wird bis zu 2 Meter hoch. Es handelt sich um einen buschig und aufrecht wachsenden Strauch, der vieltriebig ist. Die Blätter der gewöhnlichen Mahonie sind lederartig und werden bis zu 30 cm lang. Sie sind unpaarig „gefiedert“ und leicht dornig. Die Lauboberseite ist glänzend dunkelgrün, die Herbstfärbung ist rötlich. Im Winter sind die Blätter zum Teil tief bronzerot. Die Laubunterseite ist heller als die Lauboberseite Ihr Rand ist zum Teil stark gewellt und am Rand umlaufend befinden sich 10 bis 20 Stachelzähne.
Die Blüten der gewöhnlichen Mahonie sind goldgelb. Sie sind dreizählig und haben goldgelbe Kronblätter und duften. Die Blütezeit ist von April bis Mai.
Als Frucht hat die gewöhnliche Mahonie rispenförmige schwarze Trauben, die blau gestreift sind. Diese treten in der Regel zusammenstehend auf, in Dreier- oder Vierergruppen. Sie bilden sich ab August und sind kugelig und erbsengroß. Sie schmecken stark sauer. In ihrem Inneren befinden sich dunkelroter Saft und zwei bis fünf rotbraune Samen.
Die gewöhnliche Mahonie stellt keine besonderen Ansprüche. Sie gedeiht auf allen normalen Gartenböden, liebt es sonnig bis schattig. Anzutreffen ist die gewöhnliche Mahonie in Hausgärten ebenso, wie in Parkanlagen als Flächenbegrünung.
Die Vermehrung der gewöhnlichen Mahonie findet hauptsächlich durch Tierverbreitung der Samen, oder vegetativ durch unterirdische Ausläufer, Stecklinge statt.
In der Literatur finden sich zwar Hinweise auf die medizinische Verwendung der gewöhnlichen Mahonie, aber dadurch, dass die meisten Pflanzenteile der gewöhnlichen Mahonie giftig sind, ist die Pflanze nicht so ohne weiteres zu verwerten. Zum Beispiel enthalten die Wurzeln bis zu 1,5% Berberin und andere diverse Alkaloide. Das aus dieser Pflanze gewonnene Berberin kann zur Bekämpfung von Haarschuppen und Schuppenflechte eingesetzt werden. Der Extrakt der Rinde und Wurzel der gewöhnlichen Mahonie findet in der Homöopathie bei Hautausschlag Verwendung. Hier belegen sogar Studien den positiven Effekt.
Der Alkaloid-Gehalt der Beeren liegt bei ca. 0,05%, sie sind aber essbar und werden zum Beispiel zu Marmelade verarbeitet.
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