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Pfaffenhütchen
Pflanzen im Garten - Bäume & Sträucher

Pfaffenhütchen

Das Pfaffenhütchen ist ein volkstümlicher Name für den Gewöhnlichen Spindelstrauch, der zur Familie der Spindelbaumgewächse gehört.

Das Wichtigste, was über diese Pflanze gesagt werden muss, ist, dass sie überaus giftig ist, und zwar an und in allen Pflanzenteilen. Das Pfaffenhütchen wurde deswegen 2006 auch zur Giftpflanze des Jahres gewählt.

Zu den wichtigsten Merkmalen des Spindelstrauches gehört seine Größe, er wird als Strauch beachtliche drei Meter hoch, als Baum kann er bis zu sechs Meter hoch wachsen. Es handelt sich um einen so genannten winterkahlen Strauch. Seine Blätter sitzen gegenständig, sind elliptisch und haben Kerben entlang des Randes.
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Die Blüten des Strauches blühen von Mai bis Juni, sind aber eher unscheinbar und klein. Die gelbgrünen Blüten wachsen in Dolden. Die Früchte dagegen fallen schon eher auf. Sobald die Blütezeit vorbei ist, erscheinen beeindruckende rote bis orange Kapselfrüchte, die bis zu zwei Zentimeter groß sein können. In den Kapseln befinden sich die Samen, vier jeweils an der Zahl, die in ihrem Innern grüne Embryonen beherbergen und aus der geöffneten Kapsel heraus hängen.

Der Strauch sieht trotz der unscheinbaren Blüten sehr dekorativ aus. Er wird daher gern in den Gärten angepflanzt, ist aber auch in öffentlichen Anlagen und Parks zu finden.

Die Vorkommensgebiete des Pfaffenhütchens erstrecken sich über ganz Europa, Kleinasien bis hin ins Kaukasusgebiet. Wobei aber sein Vorkommen in Europa am häufigsten ist.

Wer die Kapseln, Früchte oder andere Teile isst, der wird Vergiftungserscheinungen bekommen. Es ist daher unbedingt Vorsicht geboten, wenn es um das Pfaffenhütchen geht. Da durch die Einnahme der Magen- Darm- Bereich gereizt wird, kann es über Übelkeit und Erbrechen bis hin zum Tode kommen, damit ist nicht zu spaßen. Kinder sind aufzuklären und zu beaufsichtigen.    

 


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