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Pflanzen im Garten -
Bäume & Sträucher
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PfefferbaumDie Gestaltung des Gartens, noch dazu, wenn es der eigene ist, lässt man sich nicht gern aus der Hand nehmen. Es werden Beete und Rabatten angelegt, ein Teich mit Wasserspielen geschaffen, Blumen gesät und gepflanzt. Natürlich gehören in jeden Garten, auf jeden Hof oder auch auf jedes andere Grundstück auch Bäume.
Bäume gibt es in vielen Variationen, es gibt Obstbäume, die auch neben ihrem Aussehen das wohl schmeckende Obst liefern. Es gibt Zierbäume, die jeden Besucher mit schönen Blüten oder betörenden Gerüchen faszinieren und es gibt die einheimischen Laub- und Nadelbäume, in denen Kinder gern klettern.
Es gibt aber auch Bäume, die bei uns nicht so gut gedeihen, weil sie Ansprüche haben, denen man in diesen Breiten nicht so ohne weiteres gerecht werden kann. Dazu gehört auch der Pfefferbaum. Der Pfefferbaum wächst bei uns allenfalls im Gewächshaus, denn er ist sehr frostempfindlich. Temperaturen unter 5°C überlebt dieser Baum nicht.
Es sind zwei Arten des Pfefferbaumes bekannt. Zum einen gibt es den Peruanischen Pfefferbaum und zum anderen den Brasilianischen Pfefferbaum. Beide Arten sind, wie die Namen schon vermuten lassen, in wärmeren Gefilden zu Hause.
Der Peruanische Pfefferbaum wird bis zu fünfzehn Meter hoch und trägt bis zu fünfzehn Zentimeter lange, herab hängende Blätter. In seiner Blütezeit bilden sich kleine weiß-gelbe Blüten, aus denen dann schöne rote Beeren hervor gehen, deren Geschmack pfefferähnlich ist. Die Beeren sind der Namensgeber dieses Baumes, allerdings sind sie auch leicht giftig.
Der Brasilianische Pfefferbaum wird bis zu neun Meter hoch und trägt grünliche bis bronzene gefiederte Blätter. Auch er hat kleine weiß-gelbe Blüten, allerdings erst im Sommer. Die Früchte sind grün, reifen dann zu roten Beeren heran. Dichte Rispen dieser roten Früchte verwendet man immer wieder gern als Weihnachtsschmuck. Die Früchte werden außerdem als Gewürz verwendet, auch wenn sie kein echter Pfeffer sind.
Wer einen Pfefferbaum heranziehen möchte, der muss wie gesagt auf die Bedürfnisse des Baumes eingehen und ihm die Gegebenheiten schaffen, die er zum Wachsen und Gedeihen braucht. Und dazu gehört als erstes die Wärme.
von Annett Biermann
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