Hausgarten.net - Empfehlung
Günstige chemische und biologische Mittel gegen Schädlinge, Düngemittel
und Gartenzubehör bei
. Nur 3,30 € Versandkosten + Schnelle Lieferung per DHL
Der Sommerflieder ist eine unter Hummel und Bienen sehr beliebte Nektarreiche Pflanze. Im Sommer tummeln sich auch unzählige Schmetterlinge auf den langen Blütenrispen, daher auch der volkstümlicher Name: Schmetterlingsflieder. Die Blüten duften stark nach Honig.
Der Sommerflieder bevorzugt einen vollsonnigen, bis halbschattigen Standort, in trockener, saurer bis kalkhaltiger Erde. Der Boden sollte humos und durchlässig sein. Obwohl der Sommerflieder lieber trocken steht, ist es ganz wichtig, nach dem Einpflanzen die Pflanze reichlich und oft zu gießen, auch bei Regenwetter.
Der Sommerflieder steht gerne als
...
Einzelpflanze, oder vor dunkleren Gehölzen, Sträucher. Er bildet auch einen tollen Mittelpunkt in Staudenbeeten, zusammen mit Niedrigwachsenden Stauden. (Stauden mit Höhen bis 1 Meter). Die Blütezeit beginnt gegen Ende Mai und dauert bis etwa Mitte Oktober. (Einige Sorten blühen nur von Mai bis Juni / Juli) Ein abschneiden verblühte Blütenrispen fördert die Nachblüte. Er zeigt sich dankbar für Kompostgaben, und Düngergaben. Zum Gießen wird kalkhaltiges Wasser bevorzugt. Regenwasser eventuell etwas Kalk beimischen.
Die Pflanzung sollte nur im Frühjahr erfolgen, da der Sommerflieder etwas frostempfindlich ist. Aus diesem Grund sollte man im Winter den Wurzelbereich dick mit Kompost, oder Rindenmulch abdecken. Der Schnitt vom Sommerflieder sollte auch erst im Frühjahr erfolgen. Im Herbst nur störende Seitentriebe, und Verblühtes abschneiden. Ist die Pflanze einmal trotz ausreichenden Frostschutz stark zurückgefroren, Triebe tief abschneiden (bis ins alte Holz). Sie treibt von der Basis willig wieder aus. Die Blüte bleibt trotzdem nicht aus, da die meisten Sommerflieder-Arten auf den einjährigen Trieben blühen.
Die Vermehrung erfolgt sehr leicht über Stecklinge (Steckhölzer), die man aus leicht verholzten (einjährigen) Trieben schneidet. Die Triebe etwa auf eine Länge von 15-20 cm schneiden, entblättern, und in ein sandiges Substrat stecken. Oben sollen nur ein bis zwei Augen sichtbar sein. Gespannte Luft fördert die Wurzelbildung und bewahrt die Stecklinge vor dem Austrocknen. Im ersten Jahr, aus Stecklingen gezogene Pflanzen besser frostfrei bei ca. 5°C überwintern.
Die bekannteste Sorte ist Buddleja Davidii, allgemein als Schmetterlingsstrauch bekannt. Diese Sorte ist die robusteste von allen, und blüht überreich in den Farben weiß, violett, blau, rosa, purpur, pink oder auch rot.
Bekannte Schädlinge sind die Blattwanzen. Diese 5 bis 10 mm großen Schädlinge sind leider durch ihre Farbe (blattgrün) nur selten sichtbar. Um die Blattwanzen bekämpfen zu können, überlässt man die Arbeit der Vernichtung von deren natürlichen Feinden. Vögel und Raupenfliegen. Auch die Schmierseifenlauge hat sich bis jetzt bestens bewährt. Steht der Sommerflieder in einem Beet, muss man die Beete regelmäßig von Unkraut befreien, und die Erde im Frühjahr und während des Sommers öfters auflockern. Neemsamenschrot, und Neemöl haben sich auch gut gegen die Blattwanze bewähren können. Diese Mittel nur in den frühen Morgenstunden anwenden, und nach etwa einer Woche die Behandlung wiederholen. Schmalblättrigkeit wird durch Viren verursacht, und eine Behandlung ist leider nicht möglich. Ist eine Pflanze befallen, muss er vernichtet werden. Darf auch keinen Fall kompostiert werden. Schmalblättrigkeit zeichnet sich durch gekräuselte Blätter aus, die mit gelben Mosaikflecken bedeckt sind.
Haben Sie eine Frage zu diesem Thema? Über 13.000 Gartenfreunde warten auf Ihre Fragen, Erfahrungen und gute Unterhaltungen. Jetzt direkt zum Gartenforum.
Verwandte Themen
Weitere Informationen gewünscht? Lesen Sie hier weiter: