Blasenspiere (Diabolo) - Pflege, Schneiden

Blasenspiere (Diabolo) - Pflege, Schneiden

Die Blasenspiere ist ein sommergrüner Strauch mit dunkelrotem Laub und weißen Blüten. Die Pflanze gehört zur Familie der Rosengewächse. Die Blasenspiere Diabolo überzeugt durch einen schönen Wuchs, ansehnliche Blüten, ihre Robustheit und das sie pflegeleicht ist. Außerdem findet man kaum Schädlinge an ihr, sie wuchert nicht, ist schnittverträglich, winterhart und leicht zu vermehren, eigentlich die ideale Gartenpflanze. Durch seine Farbintensität ist der Strauch eine tolle Ergänzung zu grünen Sträucherhecken und hellen Mauern. Ursprünglich stammt die Blasenspiere aus Kanada. Es gibt außer den rotblättrigen Exemplaren auch grüne und gelbe.
Die Blasenspiere Diabolo wird

bis zu 2 Meter hoch und breit. Im Juni erscheinen weiße Blütendolden. Aus ihnen entwickeln sich rötliche Balgfrüchte. Diese werden gern von Vögeln verzehrt.

Standort

Blasenspieren gedeihen fast überall. Die Sorte Diabolo mag aber einen sonnigen bis maximal halbschattigen Standort. Je sonniger der Platz ist, um so mehr rot zeigen die Blätter.

Pflanzsubstrat

An den Boden stellen die Pflanzen kaum Ansprüche. Sie wachsen sowohl auf trockenen, als auch auf feuchten Böden. Diese können sauer bis kalkhaltig sein. Die Blasenspiere ist ausgesprochen robust und kann auch gut umgepflanzt werden. Der Boden sollte auf alle Fälle durchlässig sein. Staunässe auf Dauer wird nicht vertragen.
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Gießen und Düngen

Man muss die Pflanze nicht viel gießen. Bei lang anhaltender Trockenheit ist eine Wassergabe hilfreich, ansonsten ist die Blasenspiere sehr genügsam. Während der Wachstumsphase kann man düngen. In der Regel reicht ein normaler Flüssigdünger, der 14tägig nach Anleitung verabreicht wird.

Schneiden

Die Blasenspiere ist sehr schnittverträglich. Es ist günstig, sie regelmäßig auszulichten. Dazu schneidet man die ältesten Triebe bis zum Boden heraus. So entsteht Platz für Triebe, die sich aus der Basis bilden. Die Blüten erscheinen an den wachsenden Trieben. Die alten Triebe erkennt man daran, dass die Rinde stark abblättert und an den vielen besenartigen Seitentrieben. Durch den Schnitt bleibt die typische Strauchform, die langen, aufrechten, von der Basis ausgehenden Triebe, erhalten. Ein regelmäßiger Schnitt sorgt dafür, dass der Strauch schön buschig wird. Wenn man die Triebe aber immer nur einkürzt, entsteht der typische Besenwuchs, der nicht zu dem Strauch passt. Geschnitten wird nach der Blüte. Schneidet man im Herbst, schneidet man die Blütenansätze für das kommende Jahr weg.

Überwintern

Die Blasenspiere ist sehr gut winterhart. Das Überwintern stellt normalerweise kein Problem dar.

Vermehren

Die Stecklingsvermehrung ist die leichteste Art, die Blasenspiere Diabolo zu vermehren. Sie gelingt problemlos.

Schädlinge und Krankheiten

Natürlich kann auch die Blasenspiere von Schädlingen befallen werden. Es gibt aber keine der Plagegeister, die besonders häufig auftreten. Ebenso gibt es keine typischen Erkrankungen der Pflanze. Die Blasenspiere ist sehr robust und unempfindlich.