Ginkgobaum - Pflege, Pflanzen, Schneiden - Ginkobaum

Ginkgobaum - Pflege, Pflanzen, Schneiden

Blatt am Gingko-BaumDer Ginkgobaum ist ein sehr gesundes Gewächs, dass so gut wie nie von Krankheiten befallen wird. Deshalb wird ihm auch eine mystische Wirkung nachgesagt. Der Ginkgo hält Eis und Schnee und starkem Frost stand. Er hat keine Probleme mit dem Treibhauseffekt. Der Ginkgo benötigt ca. 10 bis 12 Jahre, um etwa 6 Meter hoch zu werden. Ab dieser Größe benötigt der Baum keine Pflege mehr. Vorher freut er sich, wenn er etwas betreut wird.

bold;">Pflege

Der Ginkgobaum ist recht genügsam. Er bevorzugt einen hellen, sonnigen Standort, wächst aber auch im Halbschatten. Jungpflanzen sollten vor der prallen Sonne geschützt werden.

Der Baum benötigt nicht allzu viel Wasser, allerdings sollte das Pflanzsubstrat immer leicht feucht sein. Dauerhaft nasse Füße verträgt das Gehölz nicht. Gedüngt werden sollte 14tägig mit einem Universaldünger in laut Herstellerangabe halber Konzentration.

Der Ginkgobaum ist ausgepflanzt frosthart. Nur Jungpflanzen sind empfindlich und müssen geschützt werden. Bei Kübelpflanzenhaltung sollte der Baum im Winter eingeräumt werden, sobald stärkere Fröste angekündigt werden. Die Überwinterung sollte frostfrei, aber nicht über 5 ºC erfolgen. Ansonsten fängt der Ginkgo an, zeitig auszutreiben. Man kann den Ginkgobaum auch dunkel überwintern, die Blätter sind im Winter eh ab.

Standortwahl und Pflege

Der Ginkgo gilt als sehr pflegeleichte Pflanze, weshalb er nicht nur im heimischen Garten, sondern auch in öffentlichen Anlagen gern gepflanzt wird.

Zudem ist er platzsparend, da er gerade und schlank nach oben wächst und erst mit zunehmendem Alter eine ausladende, schöne Krone bekommt.

Der Gingko mag einen hellen, sonnigen Standort, er kann aber auch im Halbschatten gepflanzt werden. Der junge Ginkgo ist frostempfindlich, legt aber auch das im Alter ab. Dennoch sollte er, wenn er als Kübelpflanze gehalten wird, auch eine solche frostfrei untergestellt werden im Winter, da das
Wurzelwerk dann nicht so geschützt ist wie bei "richtig" eingepflanzten Pflanzen im Freien.

Auch möchte der Ginkgo nicht sehr viel gegossen werden, wie die meisten Pflanzen. Auch hier würde das Wurzelwerk sonst zu faulen beginnen, dennoch sollte die Erde immer ein wenig feucht sein. Es empfiehlt sich zudem, ein Substrat dazuzugeben, das zu 2/3 aus Erde und zu 1/3 aus Sand besteht, welches auch immer leicht feucht gehalten werden sollte. Zwischen März und Oktober kann man den Ginkgo mit handelsüblichem Dünger düngen.

Besonders, wenn man einen Ginkgo aus einem Samen ziehen möchte, sollte man auf einen sonnigen Standort achten und die Erde immer feucht halten, damit der Samen keimen kann. Wenn die kleinen Keimlinge etwa 15cm groß sind, sollte er in einen Topf umgesetzt werden, dessen Erde ein wenig mit Sand vermischt ist. Im Frühling kann man den Ginkgo dann in den Garten umsiedeln oder auch auf die Terrasse stellen.

Pflanzen

Die beste Zeit zum Auspflanzen für einen kleinen Ginkgo ist das Frühjahr oder der Herbst. Er benötigt etwas Zeit, um sich an die neue Umgebung zu gewöhnen. Etwas kräftigere Ginkgos bevorzugen die volle Sonne, dann treiben sie kräftige Äste und wachsen schnell. Ein junger Baum muss allerdings vor der vollen Sonne geschützt werden. Das Pflanzloch

sollte etwa 4 bis 5 mal so groß sein wie der Wurzelballen. Die Erde sollte mit Kompost vermischt werden. Der frisch gepflanzte Baum muss kräftig gewässert werden.

Ein junger Ginkgobaum neigt zu einem krummen Wachstum, da die neuen Zweige waagerecht vom Hauptstamm austreiben. Ein Pfahl als Stütze schützt den Baum davor, eine unschöne Form anzunehmen.

Schneiden

Ginkgobäume werden eigentlich nur gelegentlich ausgelichtet. Ältere Bäume schneidet man in der Regel überhaupt nicht. Jüngere Bäume können im Frühjahr in Form gebracht werden.

Wenn ein Ginkgo einmal richtig stark geschnitten werden muss, ist das möglich. Die Wunden sollten mit künstlicher Rinde wie Lac Balsam verstrichen werden.


Eigentlich benötigt der Ginkgo keinen besonderen Schnitt, da er gerade wächst und die Schatten spendende, breite Krone meistens sehr willkommen ist.

Es bietet sich allerdings an, neue Austriebe zu schneiden, damit der Ginkgo schön gerade nach oben wächst und so seinen ganzen Charme einsetzen kann.

Wer seinen Ginkgo beschneiden will, sollte auch vorher bedenken, dass der Baum den gesetzten Schnitt mit stärkeren Trieben ausgleichen wird. So kann man natürlich den Wuchs der Krone ein wenig beeinflussen und die Krone noch majestätischer gestalten, wenn man es möchte. Empfehlenswert ist es nicht, da diese schon sehr schön wächst. Wenn ein Ast irgendwo stört, ist er genauso zu entfernen wie bei einem anderen Laubbaum.