Harlekinweide - Pflege, Schneiden, Zeitpunkt für Schnitt
Die Harlekinweide (Salix integra) ist ein Blickfang in jedem Garten. Es ist eine absolut pflegeleichte, anspruchslose Pflanze, die sich fast überall wohl fühlt. Außerdem ist sie absolut winterhart. Besonders auffällig ist der fast weiße Blattaustrieb. Ursprünglich stammen diese Weiden aus Ostasien, aus Japan, Korea, ...Russland oder Nordchina.
Die Harlekinweide ist sehr beliebt. Die Stammform ist wirkungsvoll. Die Stämme wachsen nicht mehr. Das Bäumchen hat vom Stamm her seine Endhöhe erreicht. Der Stamm wird dicker. Lediglich die Krone wächst und breitet sich aus.
Standort
Die Harlekinweide stellt nicht viele Ansprüche an ihren Standort. Er sollte sonnig bis halbschattig sein. Ein ganz schattiger Platz ist nicht ideal.
Pflanzsubstrat
Auch an den Boden stellt das Bäumchen nicht viele Bedingungen. Es kommt mit fast allem klar, ob leichtem oder schweren Boden, selbst im Kübel mit Kübelerde wächst und gedeiht es. Am liebsten ist der Harlekinweide aber ein sandhaltiger Boden. Lediglich Staunässe und Bodenverdichtung mag das Gehölz nicht. Diese führen zu Kümmerwuchs und machen ...
es krankheitsanfällig.
Gießen und Düngen
Zum guten Gedeihen benötigt die Harlekinweide ausreichend Wasser. Gedüngt wird nach dem Neuaustrieb mit Volldünger. Später im Jahr kann man noch einmal nachdüngen. Ab August wird nicht mehr gedüngt, damit die Äste gut ausreifen können, um den Winter zu überstehen.
Schnitt
Die Harlekinweide benötigt einen starken Rückschnitt. Ansonsten gerät sie völlig aus der Form und außerdem neigen ältere Triebe zur Hartholzbildung. So entstehen kahle Stellen. Außerdem wird die Krone durch den Schnitt dichter. Der Schnitt sollte, wie bei den meisten Gehölzen im Winter oder dem zeitigen Frühjahr erfolgen. Man schneidet weder bei Frost, noch bei Sonnenschein. Tote oder kranke Äste werden vollständig entfernt. Ansonsten kürzt man die Triebe um 2/3 zurück. So bleibt zum einen die Laubfärbung erhalten und zum anderen können sich die Äste nah am Ansatz verzweigen. So sieht die Krone besser aus, wird dichter. Nach dem Rückschnitt benötigt die Weide viele Nährstoffe. Wichtig ist, dass keine Stummel an der Basis verbleiben, das ist ungünstig für die Form und das Aussehen. Alte Triebe sind außerdem krankheitsanfällig und sollten weggeschnitten werden.
Im Prinzip kann die Krone der Harlekinweide so radikal gestutzt werden, dass nur eine Kugel mit dem Durchmesser von 30 cm übrig bleibt. Eine besondere Schnittform bleibt bei der Harlekinweide nur kurze Zeit erhalten. Durch ihre Starkwüchsigkeit ist ein Formschnitt schon bald nicht mehr zu erkennen. Trotzdem sollte eine gewisse Regelmäßigkeit erhalten bleiben. Man sollte auf die Relation der Größe des Stammes zur Krone achten. Der oft zierliche Unterbau lässt die Baumkrone häufig zu wuchtig aussehen.
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