Ölweide (Elaeagnus angustifolia) - Pflege, Pflanzen
Die Ölweide ist in unseren Breiten nicht winterhart. Sie wird meist in Kübeln kultiviert und kann von März bis November im Freien verbringen. Wer im Weinbauklima wohnt, kann es mit einer Überwinterung im Freien versuchen. Allerdings muss die Pflanze gut geschützt werden. Die Ölweide ist ...eine gute Heckenpflanze, macht sich aber auch gut als Solitär. Ideal ist ein Platz in einem ungeheizten Wintergarten.
Die Ölweide ist eine Duftpflanze, zählt zu den 10 am meisten duftenden Gewächsen.
Pflege und Pflanzen
Die Ölweide mag einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Er sollte etwas feucht sein. Die Ölweide kommt aber auch gut mit trockenen Plätzen zurecht. Die Gartenzüchtungen sind ideal für alle Lagen. Sie bevorzugen sandige Erden, kommen aber auch mit lehmigen zurecht. Die Sträucher wachsen oft etwas sperrig, kommen aber auch gut mit einem Schnitt zurecht. Wenn die Ölweide nicht in der vollen Sonne steht, wächst sie schief, immer zur Sonne hin.
Während der Vegetationsperiode muss die Ölweide gut gegossen werden. Dann ...
düngt man auch im Abstand von 14 Tagen. Ausgepflanzte Exemplare können mit reifem Kompost gedüngt werden. Man verteilt den Kompost im Frühjahr als dünne Schicht im Wurzelbereich. Trockenheit wird gut tolerieret, Taunässe mag die Ölweide dagegen überhaupt nicht. Bei zu großer Trockenheit verliert die Pflanze viele Blätter. Sie kann verkahlen. Man gießt nicht jeden Tag ein wenig, sondern lieber alle paar Tage, aber dann richtig viel. Bei wenig Gießwasser werden nur die obersten Zentimeter Erde benetzt, die unteren Wurzeln aber sterben ab. Im Winter muss nur sehr wenig gegossen werden.
Die Überwinterung erfolgt hell. Bei zu dunklen Standorten fallen die Blätter ab. Die Pflanze benötigt lange, bis diese wieder austreiben. Die Temperaturen sollten etwa bei 5 ºC liegen. Da die Ölweide im Herbst immergrün ist, muss die Erde auch im Winter etwas feucht sein.
Im Freien gehalten, empfiehlt es sich, den Pflanzkübel erhöht auf Füße oder Styroporplatten zu stellen. In strengen Wintern ist weiterer Winterschutz anzuraten.
Die Ölweide verträgt kurzfristig bis zu - 15 ºC.
Schnitt
Junge Pflanzen entspitzt man mehrmals, damit sie sich besser verzweigen. Ältere Ölweidengewächse können frei wachsen. Ab und zu schneidet man ältere Äste bodennah heraus. Zu groß gewordene Pflanzen kann man problemlos einkürzen. Die beste Zeit dafür ist der März.
Wenn man die Ölweide nicht zurück schneidet, wird sie kräftig und ausladend. Will man dies verhindern, muss ein regelmäßiger Rückschnitt erfolgen. Die Pflanze verzweigt sich besser und wird buschiger. Der Hauptschnitt erfolgt am Ende des Winters, kurz vor dem neuen Austrieb.
Schädlinge
Schädlinge treten meist als Folge von Stress auf. Das passiert vor allem bei langer Trockenheit. Ansonsten ist die Ölweide eine robuste Pflanze mit einem gesunden Immunsystem. Schädlinge machen ihr meist nicht viel aus.
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