Du bist hier: » » » Traubenkirsche - Pflege, Schneiden, Giftig? - Holz

Traubenkirsche - Pflege, Schneiden, Giftig?

Die gewöhnliche Traubenkirsche hat ihren Namen von den Fruchttrauben. Sie wird oft mit der Spätblühenden Traubenkirsche verwechselt, die allerdings kein einheimisches Gewächs ist, sondern aus Nordamerika stammt und sich bei uns regelrecht zur Plage entwickelt hat. Sie wurde bis in die 1950er Jahre in Deutschland aufgeforstet. ...



Allerdings wächst die Pflanze nicht als Baum, sondern als Strauch und bildet eine dichte Strauchschicht, die regelrecht bekämpft werden muss. Das Problem dabei ist, dass die Pflanze aus jedem vergessenen Wurzelstück neue Wurzelbrut treibt und diese noch schneller wächst und noch dichtere Bestände bildet. Vorsicht also bei der Anpflanzung!

Pflege

Die gewöhnliche Traubenkirsche benötigt einen feuchten Standort. Sie hat einen relativ großen Wasserbedarf und steht gern an Bächen und Flüssen. Trockene und kalkreiche Böden sind für dieses Gehölz ungeeignet. Ein leicht kalkhaltiger Boden wird meist toleriert. Am liebsten sind ihr durchlässige sandige Lehm- oder Tonböden.

Die Traubenkirsche wird gern von Gespinstmotten befallen, die sich dann auch auf andere Obstgehölze ausbreiten. Auch Wickler besuchen die Traubenkirsche ...



gern. Aus diesen Gründen wird die Traubenkirsche von Obstgärtner nicht geschätzt und selten gepflanzt.

Die Traubenkirsche verbreitet sich, indem sie neue Triebe bildet, die überall um den Baum aus der Erde sprießen. Anfangs können sie leicht herausgezogen werden.

Schneiden

Die gewöhnliche Traubenkirsche kann bis zu 10 Meter hoch und 4 bis 7 Meter breit werden. Will man sie kleiner halten, kann sie problemlos geschnitten werden. Ein leichter Schnitt kann jederzeit durchgeführt werden, nur nicht bei großer Hitze. Einen starken Rückschnitt nimmt man am besten in den Monaten Februar oder März vor, in jedem Fall nach der Hauptfrostperiode und an einem frostfreien Tag. Ein Schnitt bei Temperaturen unter 0 ºC sollte man unterlassen. Wenn die Traubenkirsche regelmäßig geschnitten wird, entwickelt sie sich buschiger.

Giftigkeit

Das Fruchtfleisch der Traubenkirsche ist ungiftig und kann bedenkenlos gegessen werden.  Allerdings schmeckt es leicht bitter.  Die Samen dagegen enthalten Blausäureglycoside, welche beim Zerbeißen eventuell zu Vergiftungen führen können.

Die Traubenkirsche ist ein sehr beliebtes Vogelnährgehölz.



NewsletterUnsere Heimwerker- und Garten-Newsletter informieren Sie über alle Neuigkeiten auf Hausgarten.net: Praxistipps, aktuelle Themen, Gutscheine & mehr!

Jetzt anmelden!

Gartenpflege

  • Rhododendron macht mir Sorgen, was hat er bloß?

    Moin, liebe Forengemeinde schaut Euch bitte mal die Blätter von einem meiner großen Rhododendron an, schauen nicht wirklich gesund aus![…]

  • Affenbaum (Araucaria) in den Garten einpflanzen

    Ich möchte meinen Affenbaum (Araucaria) in den Garten pflanzen. Benötigt man dazu besondere Erde und gibt es dazu vielleicht einige[…]

  • Diphladenia

    Mein Mann kam heute aus dem Baumarkt zurück und brachte drei Diphladenien mit. Er wollte Pflanzen für eine Halbampel auf[…]

  • Minze richtig ernten

    Hallo, aufgrund der Tatsache, dass meine Minze (Minzart unbekannt) nun viele gelbe Blätter bekommt, will ich sie heute ernten und[…]

  • Kletterpflanzen

    Hallo ! Suche für meine Terrasse eine Kletterpflanze für Rosenbögen. Sollte üppig wachsen, möglichst auch blühen. Es ist ein sonniger[…]

  • Bitte um Hilfe bei meinen Petunien!!!

    Hallo! Ich habe vor ca. 3 Wochen auf meinem Balkon Petunien gepflanzt. Es sind drei Blumenkästen mit je 80 cm[…]

  • Sterben sie? :( (Balkon/Pflanzen & Blumen)

    Hallo, so wie auf diesen Bildern hier sehen meine neuen Balkonblumen/Pflanzen bereits nach 3 Wochen aus! :-( Ist es normal[…]

Suchen auf Hausgarten.net

Benutzerdefinierte Suche