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Zypressen - Pflanzen, Pflege, Schneiden

Zypressen sind immergrün, das macht sie so beliebt. Außerdem gibt es so viele Arten, in verschiedenen Größen und Formen, dass irgendeine Zypressenart in jedem Garten zu finden ist. Vorsicht, nicht alle Zypressen sind winterhart! Echte Zypressen aus dem Mittelbeerraum werden bei uns meist nur in Kübeln ...



gehalten, da sie nicht winterhart sind oder nur bedingt und in wärmeren Gebieten.

Pflege

Vielleicht sind Zypressen auch deshalb so beliebt, da sie so pflegeleicht sind. Sie stellen keine Ansprüche an den Boden und den Standort. Am wohlsten fühlen sie sich in feuchter, sandig- humoser Erde. Man sollte den Boden gut mulchen, damit er nicht austrocknet. Nicht nur Sonne entzieht dem Boden Wasser, sondern auch Wind. Wenn Sie die Zypressen in den Schatten pflanzen, müssen Sie nicht so viel Wasser zuführen. Wichtig ist eine ausreichende Bewässerung, auch im Winter. Bei Wassermangel kommt es schnell zu Schäden an den Pflanzen. Zypressen sterben im Winter oft am Wassermangel, nur selten an der Kälte.
Gute Erde für Zypressen ...



sollte einen Humusanteil von 40 bis 60 Prozent haben, damit kann sie Wasser und Nährstoffe gut speichern. Stark lehmige Böden verbessert man mit grobem Material, reine Sandböden mit Humus.

Pflanzen

Junge Zypressen wachsen bei guter Pflege recht schnell. Im Alter geht es dann langsamer. Auf alle Fälle sollte man beim Pflanzen ausreichend Platz zwischen den Zypressen lassen, vor allem, wenn man sie als Hecke pflanzt. Einige Zypressen wachsen sehr buschig und benötigen Platz. Am besten erkundigt man sich beim Kauf, wie groß und vor allem wie breit die Pflanzen einmal werden. Zu dichtes Setzen beschleunigt ein Absterben von Zweigen und Trieben.

Schneiden

Zypressen, gerade in Hecken, benötigen hin und wieder einen Formschnitt. Je schlanker die Zypressen bleiben sollen, umso konsequenter muss man sie stutzen. Mindestens einmal im Jahr muss geschnitten werden, manchmal auch zweimal. Einmal schneidet man Anfang Juni, bei zweimal im April und August.

Schädlinge und Krankheiten

Zypressen werden häufig von Nadelholzspinnmilben oder der Thuja-Miniermotte aufgesucht. Auch Pilzbefall kommt vor.

Echte Zypressen

Echte Zypressen werden in der Regel in Pflanzkübeln und Töpfen kultiviert. Im Sommer benötigen sie viel Wasser. Die Erde muss bis zum Topfgrund vollgesogen sein. Sobald das Wachstum nach dem Winter einsetzt, muss gedüngt werden.  Entweder verwendet man wöchentlich Volldünger oder einmal Langzeitdünger im März. Ausgepflanzte Zypressen freuen sich über die Gabe von reifem Kompost im Frühjahr und Sommer. Man verteilt ihn als dünne Schicht im Wurzelbereich.

Im Winter ist ein schattiger Platz gut für die Zypressen, damit die Sonne sie nicht austrocknen kann. Die Töpfe sollte leicht erhöht stehen, nicht direkt auf dem kalten Boden. Man kann auch Styroporplatten unterlegen. Die Bodenfeuchte muss auch im Winter beibehalten werden. Bei Kälte weniger Gießen!



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