Bergwaldrebe (Clematis montana, Rubens) - Pflege, Schnitt, Pflanzen

Bergwaldrebe (Clematis montana, Rubens) - Pflege, Schnitt, Pflanzen

Die Bergwaldrebe ist eine sehr blütenreiche Wildart. Sie blüht im Mai. Die Blüten sind weiß bis rosa und duften ganz leicht. Da die Pflanze sehr groß werden kann, sind Kletterhilfen sinnvoll. Es gibt über 200 Arten. Bekannte davon sind C. montana Elizabeth, C. montana Rubens, C. montana Pink Perfection, C. montana Odorata und C. montana Majorie.

Die Bergwaldrebe ist leicht giftig und zwar in allen Teilen. Sie ist außerdem frosthart.

Der Standort sollte nicht zu sonnig sein. Am besten ist Halbschatten, z.B. eine Stelle

an der Nordseite eines Hauses. Der Fuß der Bergwaldrebe muss in jedem Fall schattig sein. Der Standort sollte etwas geschützt sein, Wind mag sie nicht sehr. Der ideale Boden ist humos und durchlässig. Ein etwas sand- und kalkhaltiger Boden ist ebenso geeignet. Er darf nicht zu sauer sein.

Die beste Pflanzzeit ist das Frühjahr oder die Zeit zwischen August und Oktober. Man pflanzt Clematis 10 cm tiefer als im Topf, damit ein bis zwei Knospenpaare unter der
Erdoberfläche liegen. Außerdem bringt man eine 10 cm dicke Mulchschicht auf.

Im Sommer muss reichlich gegossen werden. Vor allem bei längeren Trockenperioden braucht die Pflanze reichlich Wasser. Einmal im Jahr kann man die Waldrebe düngen. Mulchen wirkt sich positiv aus.

Clematis montana gehört zu den stark wachsenden, beinahe wuchernden Clematis. Sie kann 8 bis 10 Meter groß werden.  Es ist nicht ganz einfach, sie zurück zu schneiden oder zu stutzen, da sie sich stark verzweigt. Die Bergwaldrebe blüht am Vorjahresholz, kann also nur nach der Blüte beschnitten werden. Daher besteht nur eine beschränkte Möglichkeit, die Wuchsform zu steuern. Wenn die Pflanze zu groß oder zu schwer geworden ist, hilft meist nur ein ziemlich radikaler Rückschnitt, um sie einzudämmen. Das hilft auch gegen das typische Verkahlen von unten bei dieser schnell aufstrebenden Clematis. Die Pflanzen vertragen das in der Regel sehr gut, selbst einen Schnitt in altes Holz. Sie treiben wieder gut aus.

Bergwaldreben lassen sich leicht durch Absenker oder Stecklinge aus halbreifem Material vermehren. Diese werden im Hochsommer geschnitten.