Clematis 'Justa' - Pflege, Schnitt, Pflanzen

Clematis 'Justa'

Clematis 'Justa' ist eine Zwergsorte, die überreich blüht. Ihre hellblauen Blüten mit einem leichten lila Schimmer erreichen einen Durchmesser von 6 bis 8 cm und werden durch helle Staubgefäße anmutig verziert. Die Pflanze blüht von Juli bis September und ist dann voller Blüten. Bisweilen blüht sie auch schon ab Ende Mai und bis zum ersten Frost.

In Verbindung mit anderen Sorten oder z. B. Kletterrosen kommt die Schönheit dieser Clematis noch besser zum Vorschein. Sonst verschönert sie Pergolen und Terrassen.

Da es sich um eine Zwergsorte handelt, die nicht größer als 1,2

bis 1,8 Meter wird, eignet sich Clematis 'Justa' auch sehr gut für Pflanzgefäße. Normalerweise ist diese Clematis gut winterhart, aber Töpfe sollten doch etwas Winterschutz bekommen. Bei eingepflanzten Exemplaren ist das nicht nötig.

Der Standort für die Clematis sollte sonnig bis leicht schattig sein. Ein guter Boden beugt Krankheiten vor, vor allem der Clematiswelke. Er sollte humusreich und gut durchlässig sein. Nasse Füße vertragen Clematis nicht. Während der Blüte sollte man die Pflanze gut mit Nährstoffen versorgen. Auch gegossen werden muss
regelmäßig, aber immer erst dann, wenn die Oberste Erdschicht gut abgetrocknet ist. Der Pflanzballen sollte aber nie austrocknen.

Clematis 'Justa' pflanzt man am besten im Spätsommer, damit sie bis zum Winter noch gut anwachsen kann. Die Oberkante des Topfballens sollte etwa 10 cm unter der Erdoberfläche liegen.  Im Pflanzjahr ist ein Winterschutz aus Laub empfehlenswert.  Den Wurzelbereich bepflanzt man am besten mit Bodendeckern oder füllt eine dicke Schicht Mulch auf. Der Fuß der Clematis muss immer beschattet sein.

Clematis 'Justa' ist anfällig für die Clematiswelke. Wenn die Krankheit rechtzeitig erkannt wird und die befallenen Triebe entfernt wurden, treibt sie aber meist willig wieder aus. Wer kein Risiko eingehen möchte, schneidet komplett zurück und hofft, dass die Pflanze neu austreibt.

Clematis 'Justa' blüht nur einmal im Jahr, am neuen Austrieb. Die Pflanze wird im November/Dezember oder im zeitigen Frühjahr auf eine Länge von etwa 30 cm gestutzt.  Die Pflanze bildet Langtriebe aus. Wenn man den Rückschnitt nicht durchführt, führt das zu eingeschränktem Längenwachstum, einem Verkahlen der Pflanze von unten und sehr dünnen Trieben, die nur sehr schwer Blüten bilden
Vermehrt wird diese Waldrebe über Samen oder Stecklinge.